Häufig gestellte Fragen zum neuen Busnetz
- Ab wann werden die neuen Fahrpläne im Internet abrufbar sein?
- Warum wurde das Busnetz gerade JETZT umgestellt?
- Wer hat sich das Busnetz ausgedacht?
- Sind Wünsche und Meinungen der Fahrgäste mit einbezogen worden?
- Wird für alle alles besser?
- Gibt es Testphasen, eine Auswertung und nachträgliche Verbesserungen?
- Wer beantwortet meine Fragen?
Ab wann werden die neuen Fahrpläne im Internet abrufbar sein?
Die zum Fahrplanwechsel am 28.11.2009 gültigen Fahrpläne werden ab dem 16.11.2009 über die Verbindungs- sowie Haltestellenauskunft abrufbar sein. Die Daten werden derzeit noch für die Auskunftsysteme aufbereitet und mit dem verbundweiten Fahrtenangebot verknüpft.
Warum wurde das Busnetz gerade JETZT umgestellt?
Weil die Busliniengenehmigungen der DVB AG im Herbst 2009 nach acht Jahren planmäßig auslaufen, besteht jetzt die Möglichkeit, das Busnetz umfassend zu optimieren. Wir haben die Konzessionen bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, der Landesdirektion Dresden, gemeinsam mit dem neuen Busnetzkonzept wieder beantragt. Während der Laufzeit einer Genehmigung sind solch umfangreiche Liniennetzänderungen nicht möglich.
Wer hat sich das Busnetz ausgedacht?
Als Verkehrsunternehmen erarbeiten wir kundenorientierte Produkte und Linienführungen. Dabei müssen wir die Rahmenvorgaben, Ziele und Qualitätsstandards der Landeshauptstadt Dresden erfüllen. Gemeinsam haben die Verkehrsplaner von Stadt und DVB AG rund fünf Jahre am neuen Busnetz gearbeitet.
Sind Wünsche und Meinungen der Fahrgäste mit einbezogen worden?
Die Wünsche und Meinungen unserer Fahrgäste, die wir mit Befragungen erhoben haben, sind in die Konzeption des neuen Busnetzes eingeflossen. Außerdem haben wir Kundenanliegen systematisch ausgewertet und bei den Planungen berücksichtigt. Und nicht zuletzt liefern natürlich regelmäßige Fahrgastzählungen ständig aktuelle Zahlen über die Auslastung unserer Fahrzeuge. Daraus entstand das Konzept für das neue Busnetz. Bevor jedoch der Stadtrat über das neue Busnetz entschieden hat, haben wir das Konzept öffentlich vorgestellt und diskutiert, zum Beispiel in allen Dresdner Ortsämtern und Ortschaften sowie den betroffenen Kreis-, Gemeinde- und Ortsämtern des Landkreises Meißen. Zu speziellen Themen gab es Bürgerversammlungen. Mit einigen Auflagen und Prüfaufträgen haben alle Gremien der Busnetzänderung zugestimmt.
Wird für alle alles besser?
Leider nein. Gegenwärtig fahren einige Busse zu schlecht ausgelastet durch die Stadt – mit dem Geld, das Sie mit Ihren Fahrscheinen bezahlen. Wir wollen Ihr Geld nutzbringender einsetzen. Mit dem Busnetz wollen und müssen wir die Wirtschaftlichkeit erhöhen. Das erreichen wir, indem wir wenig genutzte Fahrten reduzieren und dort das Angebot erweitern, wo viele Fahrgäste unterwegs sind. In diesen Gebieten können wir neue Fahrgäste gewinnen, wenn die Busanbindung besser wird. Und wenn es uns gelingt, mehr Menschen zum Umsteigen zu bewegen, sind die Busse besser ausgelastet und die Einnahmen steigen. Es geht also nicht darum, unser Angebot und unsere Leistungen zu reduzieren, sondern sie vor allem besser zu strukturieren. Bei nachfrageschwachen Strecken haben wir versucht, die Linien durch sinnvolle Kombinationen mit anderen Linien so zu legen, dass die Strecke für mehr potenzielle Fahrgäste attraktiv wird. Einsparungen kommen insbesondere dort zum Tragen, wo Alternativen bestehen, also beispielsweise die Buslinie die gleiche Verbindung wie die Straßenbahn bedient. Sicher gibt es für Einzelne Verschlechterungen, doch unter dem Strich ist das neue Busnetz eine Verbesserung für die große Mehrheit der Dresdner.
Gibt es Testphasen, eine Auswertung und nachträgliche Verbesserungen?
Natürlich sind Detailänderungen möglich und mitunter sogar notwendig, da die einzelnen Auslastungen lediglich auf Prognosen basieren. Wir werden die Fahrpläne, den Fahrzeugeinsatz und die Nachfrage in den kommenden Monaten sehr genau beobachten und auswerten. Ihre Hinweise sind für uns eine wichtige Anregung. Wir werden alle Kritikpunkte berücksichtigen und prüfen. Das Liniennetz an sich steht aber für die kommenden Jahre fest. Lediglich die Verlängerung der Linie 64 Richtung Striesen, Gruna und Reick sowie die Quartiererschließung Waldschlößchen – Jägerpark werden mit der Fertigstellung der Waldschlößchenbrücke 2011 nachträglich realisiert.
Wer beantwortet meine Fragen?
Hotline 0351 / 857 20 10: Sie erreichen uns täglich von
Ansprechpartner vor Ort: In den ersten Tagen der Busnetz-Umstellung sind unsere Service-Mitarbeiter an vielen Haltestellen für Sie da.




