Projekte
Ausbildungsverbund Sächsischer Verkehrsunternehmen

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Juniorenfirma der DVB AG
Im Juli 1997 gründete die Dresdner Verkehrsbetriebe AG eine Juniorenfirma. In dieser Juniorenfirma soll, auf der Basis realer Geschäftsfelder des Referates Ausbildung, handlungsorientierte Ausbildung gestaltet werden. Die Juniorenfirma arbeitet in keiner eigenständigen Rechtsform. Sie ist ein spezieller Ausbildungsplatz im Rahmen der
Berufsausbildung, in der kaufmännische und technisch-gewerbliche Auszubildende außerordentlich selbstständig, kreativ und verantwortungsbewusst mit den Mitarbeitern und Kunden unseres Unternehmens gemeinsam arbeiten. In der Juniorenfirma arbeiten nur Auszubildende. Sie sind als Leiter oder Mitarbeiter eingesetzt. Als Berater für die Auszubildenden in der Juniorenfirma fungieren die Ausbilder.
Schwerpunkte der geschäftlichen Aktivitäten der Juniorenfirma:
für die kaufmännischen Auszubildenden:
- Aufgabenstellungen zur Verwaltung, Marketing des Referates Ausbildung mit den dazugehörigen Arbeitsabläufen
- Aufbau einer eigenen Azubiproduktpalette
- Mitarbeiten in Projekten, wie z.B. Herstellung von Broschüren, Katalogen, Kalendern und Pinnwänden für das Unternehmen
- Herstellung verschiedener Waren auf Anfragen von Mitarbeitern und Kunden, z.B. Grills, Felgenbäume, Handwagen und vieles mehr
Länderübergreifende Verbundausbildung in Verkehrsberufen
Nach der Ost-Erweiterung der Europäischen Union werden sich auch in der Euroregion Elbe-Neiße und Elbe-Labe grenzüberschreitende Arbeits- und Dienstleistungsmärkte herausbilden, für deren weitere Entwicklung die Normen und Standards der EU zur Anwendung kommen. Dies zwingt zur Harmonisierung nationaler und regionaler Regelungen und zur Anpassung von Strukturen und Prozessen, damit neue Gemeinsamkeiten auch gelebt werden können. Der Öffentliche
Personennahverkehr ist durch die EU-Erweiterung besonders betroffen. Einerseits wird durch die Marktöffnung eine internationale Betätigung der Verkehrsbetriebe möglich, die bei entsprechender strategischer Ausrichtung der Unternehmen personell vorbereitet werden muss, andererseits entstehen grenzüberschreitende neue Verkehrsströme, die auch im Rahmen des bisherigen operativen Geschäftes der grenznahen Verkehrsbetriebe in der Grenzregion Elbe-Neiße und Elbe-Labe erhöhte personelle Anforderungen mit sich bringen.
Es erscheint also notwendig, die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter in den Verkehrsunternehmen sowie die Berufsausbildung junger Menschen auf eine veränderte Grundlage zu stellen, damit den europäischen Anforderungen diesseits und jenseits der Grenzen Rechnung getragen werden kann. Es ist vorgesehen, mit Partnern aus Polen und Tschechien eine länderübergreifende Berufsausbildung in spezifischen Berufen des Öffentlichen Personennahverkehrs zu organisieren. Angedacht sind hier zum Beispiel Berufsbilder wie Fachkraft im Fahrbetrieb und Operator der Verkehrswirtschaft und des Verkehrsbetriebes, welcher in Prag ausgebildet wird. Hier sind Kooperationen mit dem Ziel der Organisation einer modularen Ausbildung geplant und im Interesse eines qualitativ hochwertigen Öffentlichen Personennahverkehrs auch wünschenswert. Darüber hinaus bestehen auch für Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen beispielsweise der Städte Görlitz, Jelenia Góra, Decin, Most, Chomutov, Liberec, Wroclaw oder Dresden in der Euroregion Elbe-Neiße und Elbe-Labe erhöhte Anforderungen. Diesen Anforderungen soll in einer gezielten Aus- und Weiterbildung Rechnung getragen werden.







