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Straßenbahn fährt wieder über Freiberger Straße

19.10.2011

Ab Freitag, den 21. Oktober 2011, 3 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 12 wieder planmäßig über die Freiberger Straße.

Ab Freitag, den 21. Oktober 2011, 3 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 12 wieder planmäßig über die Freiberger Straße. Auch die Linie 7, die in den Nachtstunden an den Postplatzanschlüssen teilnimmt, kann den neugebauten Straßenzug passieren. 

Unter der Federführung des Straßen- und Tiefbauamtes Dresden (STA) beteiligte sich die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) am Ausbau der Freiberger Straße zwischen Hertha-Lindner-Straße und Ammonstraße. Dabei wurden die Gleisanlagen zwischen der Tiefgaragenausfahrt des Dresdner World Trade Centers (WTC) und der Haltestelle Alfred-Althus-Straße komplett erneuert. In Höhe Freiberger Platz erfolgte die Begradigung der Schienenführung. Jetzt können Straßenbahnen, Autos und Radfahrer auf eigenen Trassen weitestgehend unabhängig voneinander fahren. Außerdem erhielten Fußgänger sichere Überwege.  
   

Seitens der DVB wurden insgesamt 325 Meter Doppelgleis in der Bauart "Feste Fahrbahn" verlegt. Dabei bildet eine feste Betonschicht die Grundlage, auf der die Schienen in einer vibrationsarmen Befestigung ruhen. Die Haltestelle Alfred-Althus-Straße wurde barrierefrei ausgebaut und mit Fahrgastunterständen, passenden Sitzgelegenheiten und der elektronischen Abfahrtstafel ausgerüstet. Die Zuwegung zu den Haltestelleninseln ist mit Lichtzeichenanlagen abgesichert.

Gleichzeitig tauschten die Gleisbauer auf dem 160 Meter langen Abschnitt von der Haltestelle Alfred-Althus-Straße bis zur Hertha-Lindner-Straße die inzwischen verschlissenen Schienen aus und stopften das vorhandene Schotterbett nach. Auch die Fahrleitungsanlage im gesamten Bauabschnitt wurde modernisiert. Jetzt sorgt eine selbst nachspannende "Kettenwerksfahrleitung" für die richtige Stromversorgung der Bahnen.

Durch das STA folgen noch Komplettierungsarbeiten im Fuß- und Radwegbereich sowie die notwendige Neubegrünung. Die DVB beteiligten sich einschließlich der Planungsleistungen mit rund 2 Mio. Euro an der Baustelle. Etwa 1,2 Mio. Euro davon stammen aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen für den ÖPNV.


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