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Die Standseilbahn

Seit 1895 führt die Dresdner Standseilbahn vom Ortsteil Loschwitz in den höher gelegenen Ortsteil Weißer Hirsch. Anfangs sollte mit dieser Strecke lediglich eine Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem neu gegründeten Villenviertel Weißer Hirsch geschaffen werden. Dieser Stadtteil war nach dem Bau eines Sanatoriums zum bekannten Kurort avanciert. Heute hat sich die Standseilbahn zu einer bedeutenden touristischen Attraktion in Dresden etabliert. Schon die Bahn selbst, die seit 1984 unter Denkmalschutz steht, ist einen Blick wert.

Die landschaftlich reizvolle Umgebung macht die Fahrt mit der Standseilbahn zu einem besonderen Erlebnis. Während der Auffahrt schlängelt sich die Bahn durch eine malerische Natur, zwei kurze Tunnelstrecken und über ein 102 Meter langes Brückenviadukt. Von der Bergstation aus bietet sich dem Besucher ein herrlicher Blick über das Elbtal und das Dresdner Stadtgebiet. Die nahe gelegene Ausflugsgaststätte „Luisenhof“ ist nicht nur der ideale Ausgangsort für einen Spaziergang durch das Villenviertel am Weißen Hirsch, sondern lädt auch zur gemütlichen Einkehr ein.

Zwei Wagen, durch ein Zugseil miteinander verbunden und von der stationären Fördermaschine angetrieben, verkehren auf der landschaftlich reizvollen Strecke. Anders als bei der Dresdner Schwebebahn mit Bedienständen in beiden Stationen, erfolgt die Steuerung der Standseilbahn ausschließlich von der Bergstation aus.


Technische Details

  • Bauart: Standseilbahn mit Abt`scher Ausweiche
  • Betriebsart: Pendelbetrieb (führerlos)
  • Stationen: Talstation in Loschwitz, Bergstation am Weißen Hirsch
  • Streckenlänge: 547,0 m
  • Höhenunterschied: 95,0 m
  • Minimale Neigung: 9,5 %
  • Maximale Neigung: 29,0 %
  • Spurweite: 1000 mm
  • Zugseil: 578 m lang, 38 mm im Durchmesser
  • Antriebsleistung: 199 kW
  • Fördermaschine: 2 starr gekuppelte Treibscheiben
  • Beförderungsleistung: 630 Personen pro Stunde und Richtung
  • maximale Fahrgeschwindigkeit: 5 m/s
  • Fahrzeit: 5 Minuten

Revisionsarbeiten

Damit die Bergbahnen zuverlässig ihre Dienste verrichten, müssen sie zweimal pro Jahr einer Revision unterzogen werden. Für das Jahr 2014 gelten dafür noch folgende Sperrzeiten:

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0351 / 857 10 11
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