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Mundschutzpflicht in Bahn und Bus

27.08.2020 | Unternehmen

Bild Person mit Mundschutz

Seit dem 20. April 2020 ist es bis auf Weiteres Pflicht, im ÖPNV einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss ab dem 1. September 2020 mit einem Bußgeld rechnen. Bitte helfen Sie mit, uns gegenseitig zu schützen und bedecken Sie Mund und Nase mit einer Maske, einem Tuch oder einem Schal, wenn Sie mit unseren Verkehrsmitteln unterwegs sind. Halten Sie nach Möglichkeit auch genügend Abstand zueinander.

Die weiteren Details der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung können Sie hier nachlesen.

Die passende Mund-Nasen-Bedeckung

Bahn mit Mundschutz

Eine passende Mund-Nasen-Bedeckung kann eine Maske aus Papier, Zellstoff oder Textilien sein. Deshalb können auch Schals oder Tücher, die Mund und Nase bedecken, genutzt werden. Auch selbst angefertigte textile Bedeckungen sind geeignet. Auch der NGT D12 DD mit der Fahrzeugnummer 2825 fährt vorbildlich mit einem Mund-Nasen-Schutz durch Dresden.

Bitte beachten Sie: Der Freistaat Sachsen hat zum 1. September 2020 ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro für diejenigen eingeführt, die ihrer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV nicht nachkommen.

Weiterhin Mindestabstand halten

Für Ihre und die Gesundheit anderer Fahrgäste bitten wir Sie, ausreichend Abstand zueinander zu halten. Nicht in allen Situationen kann an der Haltestelle und in Bahn und Bus ein Mindestabstand sichergestellt sein. Folgende Tipps können helfen, die diese Zeiten gemeinsam zu meistern:

  • Fahren Sie früher oder später als sonst üblich, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben.
  • Nutzen Sie Bahn und Bus ohne Fahrrad. Dies schafft Platz für andere Fahrgäste.
  • Nutzen Sie bitte alle Einstiege.
  • Verteilen Sie sich gleichmäßig im Fahrzeug.
  • Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu aus- oder einsteigenden Fahrgästen.
  • Lassen Sie erst aussteigen und treten Sie nacheinander in Bahn und Bus.
  • Stehen Sie sich nicht Angesicht zu Angesicht gegenüber.
  • Wird es an der Haltestelle eng, setzen Sie Ihre Mund- und Nasenbedeckung bitte schon früher auf.

Weitere Informationen

Maßnahmen unsererseits finden Sie auf www.dvb.de/corona.

Viele weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Landeshauptstadt Dresden, des Freistaats Sachsen oder des Robert Koch-Instituts.

Häufig gestellte Fragen zur Mund- und Nasenbedeckung

Warum wurden Maßnahmen zur Mund- und Nasenbedeckung getroffen?

Masken, die Mund und Nase bedecken, können das Infektionsrisiko in der Bevölkerung senken. Die Masken können Tröpfchen abfangen bzw. deren Ausbreitung bremsen, die man beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt. Dank der Mund-Nasen-Bedeckung gelangen weniger Tröpfchen und damit weniger Krankheitserreger in die Luft.

Wie komme ich an einen Mund- und Nasenschutz?

Die in der Verordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet nur zum Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung. Dabei ist es unerheblich, ob sie gekauft, oder selbst hergestellt ist. Deshalb können auch Schals oder Tücher, die Mund und Nase umschließen, genutzt werden.

Ab welchem Alter müssen Kinder einen Mund- und Nasenschutz tragen?

Laut Verordnung des Freistaates Sachsen brauchen Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Gilt die Pflicht auch für Menschen mit Behinderungen und für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine entsprechenden Bedeckungen tragen können?

Menschen mit Behinderungen und diejenigen Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Gründen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind. Die Vorlage des Schwerbehindertenausweises bzw. eine entsprechende ärztliche Bescheinigung genügt als Nachweis.

Müssen die Straßenbahn- und Busfahrer einen Mund- und Nasenschutz tragen?

Das Tragen eines Schutzes ist für unsere Fahrer ist nicht verpflichtend. Trotz des in der StVO festgelegten Verhüllungsverbotes ist das Tragen einer Gesichtsmaske beim Führen einer Bahn oder eines Busses laut dem Sächsischen Staatministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr aktuell erlaubt. Die StVO (§ 23 Absatz 4 ) verbietet die Verhüllung und Verdeckung wesentlicher Gesichtsmerkmale, welche die Feststellbarkeit der Identität gewährleisten. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes verdeckt zwar Nasen- und Mundpartie, lässt aber die Augen noch erkennen. Dies dürfte in der Regel ausreichend sein, um die Identität von entsprechenden Kraftfahrzeugführern festzustellen. Hinzu kommt aber, dass die Straßenbahnfahrer abgeschirmt sind und die Busfahrer in einem abgegrenzten Bereich sitzen und der Mundschutz die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erfolgt daher auf freiwilliger Basis.

Warum gibt die DVB keinen Mund- und Nasenschutz aus?

Für uns ist es aufgrund der täglich benötigten Stückzahlen nicht möglich, jedem Fahrgast eine oder mehrere Mund-Nasen-Bedeckungen zu überlassen.

Wird das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung kontrolliert?

Die Fahrscheinkontrolleure und unsere Infoteams sind stichprobenartig in den Fahrzeugen unterwegs und weisen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung freundlich auf ihr Versäumnis hin. 

Muss weiterhin räumlich Abstand gehalten werden, wenn eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird?

Ja! Masken dürfen nicht zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen. Masken ersetzen nicht die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.

Muss der Mindestabstand in den Verkehrsmitteln eingehalten werden und was, wenn das nicht geht?

Prinzipiell gilt, dass Sie genügend Abstand zu anderen Personen einhalten, wo es Ihnen möglich ist. Nicht in allen Situationen kann in Bahn und Bus ein Mindestabstand sichergestellt sein. Wir haben täglich ein Augenmerk darauf, wie sich die Fahrgastzahlen entwickeln und bessern wenn nötig nach, z. B. durch Verstärkerverkehre. Zusätzlich kommt es auch auf das Verhalten der Fahrgäste an. Helfen Sie mit! 

  • Fahren Sie früher oder später als sonst üblich, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben.
  • Nutzen Sie Bahn und Bus ohne Fahrrad. Dies schafft Platz für andere Fahrgäste.
  • Nutzen Sie bitte alle Einstiege.
  • Verteilen Sie sich gleichmäßig im Fahrzeug.
  • Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu aus- oder einsteigenden Fahrgästen.
  • Erst aussteigen lassen! Treten Sie nacheinander in Bahn und Bus. 
  • Stehen Sie sich nicht Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Warum wird ein Bußgeld erhoben, wenn Fahrgäste ohne Mund- und Nasenschutz im ÖPNV unterwegs sind?

Der Freistaat Sachsen plant zum 1. September 2020 die Einführung eines Bußgeldes in Höhe von 60 Euro für diejenigen, die ihrer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV nicht nachkommen. Auch wenn sich fast Alle aus Respekt vor den Mitreisenden an diese Vorgabe halten, gibt es doch immer wieder Fahrgäste, die den ÖPN ohne Mund-Nasenbedeckung nutzen. Zur Umsetzung der Vorgabe streben wir eine Kooperation mit dem Ordnungsamt oder der Dresdner Polizeibehörde an. Weitere Informationen dazu folgen.

Informationsfilm: Mit Bahn und Bus zur Schule


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