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Neue Busse für Dresden

Dresdner Busse

Für die Beschaffung von insgesamt 73 Omnibussen haben wir am 22. Februar 2021 einen Förderbescheid über insgesamt rund 8,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten. Die neuen modernen Busse sollen unseren Fuhrpark erweitern und zu einer Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen um bis zu 1.186 Tonnen jährlich beitragen. Den Förderbescheid überreichte Verkehrsminister Martin Dulig persönlich an die Vorstände der Andreas Hemmersbach und Lars Seiffert.

Finanzierung

EFRE-Logo

Für den Kauf der insgesamt 73 Omnibusse werden der DVB insgesamt rund 8,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ausgereicht. Grundlage für die Förderung des Vorhabens ist die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung der Verkehrsinfrastruktur aus Mitteln des EFRE (RL Verkehrsinfrastruktur). Darüber können die Kosten für die Grundfahrzeuge gefördert werden. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt in den Jahren 2021, 2022 und 2023.

Modernisierung und Erweiterung des Fuhrparks als Beitrag zur Klima- und Verkehrswende

Unsere Busse haben zum Teil über eine Million Kilometer Laufleistung und damit einen hohen Reparaturaufwand. Zudem benötigen wir auf nachfragestarken Linien und geplanten Verlängerungen mehr Kapazität. Um die Altbusse zu ersetzen und den Fuhrpark zu erweitern, sind folgende Anschaffungen geplant:

Modell Anzahl Länge
Standard-Linienbus 8 12 Meter
Gelenkomnibus 49 18 Meter
Gelenkomnibus (lang) 16 21 Meter

Sie verfügen über einen konventionellen Antrieb der neuesten Generation und sind barrierefrei gestaltet. Mit der Neubeschaffung der Busse mit der Abgasnorm Euro 6 geht neben der Reduzierung der Schadstoffemission auch eine deutliche Senkung des Kraftstoffverbrauchs und damit eine Reduzierung der Betriebskosten einher.

Die zusätzlichen Gelenkwagen sind auf der neuen Linie 68 auch für die geplante Verlängerung der Buslinie 65 vom Schillerplatz über Augsburger Straße und Waldschlößchenbrücke bis nach Pieschen vorgesehen. Die 16 überlangen Gelenkbusse haben gegenüber dem Standard-Gelenkbus noch einmal eine erweiterte Kapazität. Ähnlich wie auf der nachfragestarken Linie 62 sollen die neuen 21-Meter-Wagen vorwiegend auf der gleichfalls gut besuchten Buslinie 64 zum Einsatz kommen.

Die Vorbereitung zur Ausschreibung der neuen Busse begann im Juli 2020. Welcher Hersteller am Ende den Zuschlag bekommen wird, ist noch nicht entschieden.

20 neue Elektrobusse

Entsprechend der Richtlinie Clean Vehicles Directive der EU müssen ab August 2021 45 Prozent aller neuen Busse über einen emissionsfreien Antrieb verfügen. Dementsprechend werden wir 2022 zusätzlich 20 Elektrobusse beschaffen. Damit erneuern wir etwa zwei Drittel unserer Busflotte. Mehr Infos unter Elektromobilität.


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