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On-Demand-Verkehr mit MOBIshuttle

Frau am MOBIpunkt

Stellen Sie sich vor, es gibt ein Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nach Bedarf und auf Abruf. Das ist keine Vision, sondern Realität: Der On-Demand-Verkehr fährt ohne einen festen Linienweg und ohne festen Fahrplan und deckt die Grundgedanken „auf Abruf“ sowie „nach Bedarf“ exakt ab. Es ergänzt den strecken- und fahrplanabhängigen Linienverkehr.

Fragen zum MOBIshuttle?

Hannes Lieberoth

Center Verkehrsmanagement/Marketing 
Gruppe Verkehrsplanung 

Auf Wunsch buchen die Fahrgäste digital über eine Smartphone-App oder telefonisch ihre Fahrt. Mit Hilfe einer Routingsoftware werden die Fahrtgäste mit ähnlichen Fahrzeiten und -wegen in einem Fahrzeug gebündelt. Der On-Demand-Verkehr ist somit ein Bindeglied zwischen dem linienbasierten ÖPNV und dem Individualverkehr.

Das MOBIshuttle wird neben Bike- und Carsharing in unsere MOBIwelt integriert und bietet somit einen weiteren multimodalen Service ab.

So funktioniert MOBIshuttle

Pilotbetrieb

Das Pilotgebiet liegt in den Stadtbezirken Neustadt, Pieschen und Klotzsche. Der Start ist für das 2. Quartal 2022 geplant. Im zweiten Projektjahr wird Weixdorf noch einbezogen. Zur Karte des Pilotgebiets

Daten und Fakten:

  • täglicher Betrieb zwischen 4 und 1 Uhr, in den Wochenendnächten durchgehend
  • Zustieg und Ausstieg erfolgt an festgelegten Haltepunkten
    • Haltestellen des Linienverkehrs
    • virtuelle Haltepunkte, die in der App gekennzeichnet sind
  • Bestellung und Buchung erfolgt zum Zeitpunkt des Mobilitätsbedürfnisses per App
  • es gibt keinen Fahrplan und keine feste Linienführung
  • telefonische Bestellung und Vorausbuchung sind ebenfalls möglich

Zubringer zur nächsten Bahn- oder Bushaltestelle

Entgegen der bekannten privat initiierten On-Demand-Betriebe (wie etwa Uber oder Clevershuttle) versteht sich MOBIshuttle als ein in den städtischen Nahverkehr voll integriertes System. Neben komfortablen Direktfahrten, wie sie durch Uber & Co. angeboten werden, soll es auch Zubringerfahrten zu Bahn und Bus geben und mit diesen digital vernetzt sein. Integrierte Buchungsmöglichkeiten verschaffen den Fahrgästen einen einfachen Zugang zu beiden Systemen: Linienverkehr und On-Demand-Verkehr. Das Tarifkonzept wird erarbeitet und in den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) integriert.

Nach der Pilotphase liegen uns entsprechende Erkenntnisse und Daten vor, die eine Grundlage dafür bilden zu entscheiden, ob das MOBIshuttle einen Mehrwert für den ÖPNV in Dresden bietet und ob es auf das gesamte Stadtgebiet erweitert wird.

Darüber hinaus werden mit dem Pilotprojekt erste wichtige Grundlagen für den Betrieb autonomer Fahrzeugflotten durch die DVB geschaffen. Die Perspektive, das MOBIshuttle mit autonomen Fahrzeugen zu betreiben – sobald diese marktreif zur Verfügung stehen – versetzt die DVB in die Lage, auch in Zukunft wettbewerbsfähige Mobilitätsdienstleistungen anbieten zu können: Autonome Shuttle-Fahrzeuge ermöglichen einen kostendeckenden bzw. gewinnbringenden On-Demand-Betrieb. Überschüsse aus dem On-Demand-Betrieb könnten dem gemeinwohlorientierten kommunalen Verkehrssystem zugeführt werden.

Unser Ziel: Egal wann, egal wo

MOBIshuttle-Logo

Wir geben den Dresdnerinnen und Dresdnern ein Mobilitätsversprechen, welches ebenso flexibel ist, wie die Nutzung des eigenen Autos. Egal wann, egal wo – nach spätestens zehn Minuten Wartezeit stellen wir ein öffentliches Mobilitätsangebot zur Verfügung.

Alle Dresdnerinnen und Dresdner haben in ihrer Nähe einen Zugangspunkt zum ÖPNV: Die vielfältigen kleinräumigen ÖPNV-Erschließungsdefizite für insgesamt 16.300 Einwohnerinnen und Einwohner im gesamten Stadtgebiet können mit On-Demand-Verkehren beseitigt werden.

Finanzierung

Das Pilotprojekt MOBIshuttle On-Demand wird für rund 4 Millionen Euro aus Fördermitteln des Bundes aus dem Förderprogramm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“, aus Mitteln des Freistaates Sachsen sowie Eigenmitteln der DVB finanziert.

Logos MOBIshuttle-Fördermittelgeber

Auf einen Blick: Das MOBIshuttle …

  • erzeugt eine hohe Aufmerksamkeit und spricht neue, bisher nicht den ÖPNV nutzende Zielgruppen an.
  • ist in der Lage, Verkehr vom privaten PKW zum ÖPNV zu verlagern und damit CO2-Emissionen zu reduzieren.
  • wird mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen angeboten.
  • ist ein innovatives digitales Produkt und bietet die Möglichkeit den ÖPNV flexibler zu gestalten.
  • bietet Alternativen zur vergleichsweise aufwändigen Quartiererschließung mit Quartierbussen.
  • macht die DVB fit für den digitalen Markt und autonomes Fahren.

Nächste Schritte:


Wir bewegen Dresden