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Schwebebahn:
Genießen Sie die Aussicht!

Foto der Schwebebahn während der Fahrt
Schwebebahn während der Fahrt

Sechs Jahre nach Inbetriebnahme der benachbarten Standseilbahn nahm die Dresdner Schwebebahn im Jahr 1901 den Betrieb auf und verbindet seitdem den Stadtteil Loschwitz mit den Höhenlagen von Oberloschwitz. Die Schwebebahn selbst ist ein beispielhaftes Werk deutscher Konstruktionskunst. Als älteste und bis heute in ihrer Bauart einzige Bergschwebebahn trotzte sie der Zeit und überstand die Höhen und Tiefen der Geschichte. Dabei waren über die Zeit hinweg nur kleinere technische Anpassungen nötig. Seit 1975 steht die Schwebebahn unter Denkmalschutz.

Nach umfänglichen Rekonstruktionen in den Jahren 2001 bis 2002 wurde die Bergstation der Schwebebahn mit einem modernen Panoramaaufzug ausgestattet, der den Besuchern Zutritt zum Turm des Maschinenhauses und damit einer eindrucksvollen Aussichtsplattform ermöglicht. Die „Schöne Aussicht“ über das gesamte Dresdner Elbtal gab dieser Gegend im Volksmund ihren Namen. Die Aussichtsplattform sowie die kleine Techniksausstellung in der Bergstation sind täglich während der Betriebszeiten der Schwebebahn geöffnet. Aus betrieblichen Gründen ist der letzte Zugang zum Turm jedoch 45 Minuten vor der letzten Fahrt.

Foto der Talstation der Schwebebahn
Talstation der Schwebebahn

Die technische Anlage der Schwebebahn basiert auf dem Einschienenhängebahn-Prinzip des Kölner Ingenieurs Eugen Langen. Dabei wird der Fahrbahnträger, auf dem die Schiene befestigt ist, von 32 Pendel- und einer Feststütze getragen. Beide Wagen besitzen Räder mit Doppelspurkränzen zur Führung auf der Schiene. Die Wagenkästen selbst hängen unter der Fahrschiene. Bewegt werden die Wagen durch ein Zugseil. Die zugehörige Fördermaschine steht in der Bergstation. Zunächst von einer Verbunddampfmaschine angetrieben, kommt seit 1909 ein Gleichstrommotor zum Einsatz. Dieser lässt die Wagen auf der weltweit einzigartigen Bahn zwischen Berg- und Talstation pendeln.

Kurz und knapp

Informationen

Damit die Schwebebahn zuverlässig ihren Dienst verrichten kann, muss sie zweimal pro Jahr einer Revision unterzogen werden. Es gelten dafür folgende Sperrzeiten:

  • Herbstrevision: 1. bis 12. November 2021
  • Bauart: Seilschwebebahn System Langen
  • Betriebsart: Pendelbetrieb (führerlos)
  • Stationen: Talstation in Loschwitz, Bergstation in Oberloschwitz
  • Streckenlänge: 273,8 Meter
  • Höhenunterschied: 84,2 Meter
  • Durchschnittliche Neigung: 32,18 Prozent
  • Maximale Neigung: 39,90 Prozent
  • Zugseil: 410 Meter lang, 38 Millimeter im Durchmesser
  • Antriebsleistung: 80 Kilowatt
  • Fördermaschine: zwei starr gekuppelte Treibscheiben
  • Beförderungsleistung: 400 Personen pro Stunde und Richtung
  • Fahrgeschwindigkeit: 1,6 Meter/Sekunde
  • Fahrzeit: 4,5 Minuten

Fahrplan der Schwebebahn

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Weitere Informationen: Café Schwebebahn


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