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Bürger befürworten Stadtbahnausbau am Zelleschen Weg

08.04.2014

Die Stadtbahn am Zelleschen Weg soll schnell gebaut werden, über Lage und Verkehrsführung kann man diskutieren, kritisch wird allenfalls die lange Planungszeit gesehen. So lautete das Fazit der Bürgerversammlung am 7. April 2014.Die Stadtbahn am Zelleschen Weg soll schnell gebaut werden, über Lage und Verkehrsführung kann man diskutieren, kritisch wird allenfalls die lange Planungszeit gesehen. So lautete das Fazit der Bürgerversammlung am 7. April 2014, nachdem der Teilabschnitts 1.3 des "Stadtbahnprojektes Dresden 2020" vom Nürnberger Ei bis Wasaplatz erstmals öffentlich vorgestellt wurde.




Rund 200 Anwohner, interessierte Bürger, Stadträte und Journalisten hatten sich im Hörsaal POT 81 der TU Dresden eingefunden, als Stadtplanungsamtsleiter Stefan Szuggat gegen 18 Uhr die Bürgerversammlung eröffnete. Gemeinsam mit Jan Bleis und Andreas Neukirch von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) stellte er den geplanten Stadtbahnausbau auf dem Teilstück zwischen Nürnberger Ei und Wasaplatz vor. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Einwohnerzahl der sächsischen Landeshauptstadt schneller als prognostiziert wächst. Zur Sicherung der Lebensqualität muss auch der ÖPNV mit dieser Entwicklung Schritt halten. Deshalb hatte der Stadtrat den Ausbau des Stadtbahnnetzes zwischen Löbtau, TU und Strehlen sowie von Bühlau nach Weißig grundsätzlich befürwortet. Eine Vielzahl an Varianten der Streckenführungen wurden im Vorfeld untersucht. Einige werden wegen fehlender Fördermöglichkeit, mangelnder Verkehrssicherheit oder zu großer Betroffenheit privater Grundstücke derzeit nicht weiter verfolgt. In der genauen Betrachtung bleiben zwischen Nürnberger Ei und Fritz-Förster-Platz zwei, entlang des Zelleschen Wegs vier und auf der Caspar-David-Friedrich-Straße zwei mögliche Varianten. Alle haben Vor- und Nachteile, die es im weiteren Planungsverlauf abzuwägen gilt. Dieser wichtige Prozess innerhalb der Planungskette wurden den anwesenden Bürgern transparent dargestellt.



Planerische Herausforderungen stellen u.a. die Haltestellenanordnung am Verkehrsknoten Nürnberger Platz, die Koordination der Lichtsignalanlagen, die Erhaltung bestehender Baumalleen und die Verkehrsführung auf der Caspar-David-Friedrich-Straße dar. Dafür sind Kompromisse notwendig aber auch erkennbar. Klar ist, dass die Verkehrsqualität an den kritischen Punkten auch für den Autoverkehr nicht schlechter wird als bisher. Nach der Inbetriebnahme sollen die Straßenbahnlinie 7 von Löbtau und die Straßenbahnlinie 9 von Strehlen jeweils zum Nürnberger Platz fahren und von dort aus weiter Richtung Hauptbahnhof. Ob die Buslinie 61 in voller Länge bestehen bleibt oder durch eine neue Straßenbahnlinie 14 zwischen Leutewitz und Strehlen teilweise ersetzt wird, ist ebenfalls Bestandteil weiterer Untersuchungen. Insgesamt können täglich etwa 3.800 zusätzliche Fahrgäste zu den bereits heute rund 11.000 Kunden im Zuge des Zelleschen Weges gewonnen werden.



Nach der Präsentation meldeten sich elf Besucher zu Wort und stellten Fragen. Diskutiert wurde über Bauformen, Lärmschutz, Verkehrsströme oder Trassenführung. Ein Besucher kritisierte die lange Planungszeit bis 2017, während der Bau dann in nur zwei Jahren erfolgen kann. Stefan Szuggat begründete das mit den in Deutschland gelten gesetzlichen Grundlagen einschließlich der im Planungsverlauf mehrfach nötigen politischen Beschlüsse. In einer Sache waren sich Vortragende und Besucher einig: Die geplante Erweiterung des Stadtbahnnetzes ist nötig, sinnvoll und soll so schnell wie möglich erfolgen.





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