Kampfmittelsondierung an der Elbe
09.03.2026 | Unternehmen
Beim Abriss der Carolabrücke im Jahr 2025 wurden mehrere Bombenblindgänger aufgefunden. Dabei wurden insgesamt 31 sogenannte Störstellen in einer Tiefe von zwei bis vier Metern identifiziert. 29 dieser Punkte werden nach fachlicher Bewertung als unkritisch eingestuft. Zwei Ortungen bedürfen jedoch einer weitergehenden Untersuchung, da jeweils der Verdacht auf einen Bombenblindgänger besteht.
10. März 2026, ab 16 Uhr: Entscheidung zur Evakuierung
Am Dienstag, den 10. März 2026 werden die beiden letzten Verdachtspunkte freigelegt. Dafür wird ab 16 Uhr ein Sperrkreis von 150 Metern rund um die Fundstelle eingerichtet. Nach der Freilegung kann geklärt werden, ob es sich um Kampfmittel handelt, die entschärft werden müssen. Mit dieser Entscheidung ist am frühen Abend des 10. März zu rechnen. Sollte sich dabei herausstellen, dass keine Gefahrenlage besteht, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Es muss nicht evakuiert werden.
Bei Bestätigung Bombenfund: Evakuierung am 10. oder 11. März 2026
Bestätigt sich der Verdacht wird lageabhängig entschieden, ob eine Evakuierung noch am Abend des 10. März erforderlich ist oder am Folgetag, Mittwoch, den 11. März, durchgeführt wird.
Im Falle einer Evakuierung werden umfangreiche Linienänderungen in Kraft treten, die wir hier bekannt geben werden. Zudem würde das Kundenzentrum am Postplatz geschlossen bleiben.
Weitere Informationen
Bitte informieren Sie sich auch auf der Website der Landeshauptstadt Dresden über den aktuellen Stand: www.dresden.de/bombe
