Fördermittel für unser MIKT-Projekt
28.10.2026 | Projekte
Wir, die DVB AG, erhalten 17,75 Millionen Euro für das Projekt MIKT (Modernisierung der Informations- und Kommunikations-Technologien). Ziel ist es, Fahrgäste schneller und zuverlässiger zu informieren sowie die Verkehrssteuerung des ÖPNV bei Störungen zu verbessern. Staatsministerin Regina Kraushaar hat dafür am 28. Oktober 2026 einen Förderbescheid an die DVB-Vorstände Andreas Hemmersbach und Lars Seiffert in Dresden übergeben.
Die bereitgestellten Mittel werden für die schrittweise Modernisierung unsere Fahrzeugflotte und Hintergrundsysteme eingesetzt, die aktuell auf dem technischen Stand von Mitte der 1990er-Jahre sind. Außerdem erfordert die Abkündigung bisher von uns genutzter Funkfrequenzen bis 2029 durch die Bundesnetzagentur das Verkehrsunternehmen die Modernisierung.
Das Projekt MIKT besteht aus neun einzelnen Bausteinen, die innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden sollen. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Das sagen Verkehrsministerin Regina Kraushaar und die DVB-Vorstände:
Verkehrsministerin Regina Kraushaar: „Digitalisierung wird hier praktisch erlebbar: Die DVB kann ihren Service für die Fahrgäste spürbar verbessern. Gut, dass wir dafür Fördergelder der EU mit Landesmitteln kombinieren und die DVB unterstützen können. Damit bleibt der Nahverkehr in Dresden leistungsfähig und attraktiv. Ich wünsche, dass der verbesserte Service möglichst vielen Fahrgästen zugutekommt.“
Andreas Hemmersbach, Vorstand Mobilität: „Das Projekt versetzt uns in die Lage, das ÖPNV-Angebot für unsere Kunden zuverlässiger und flexibler zu gestalten. Es bietet Potenzial zur Beschleunigung von Bus und Bahn, für mehr Sicherheit im Betrieb sowie für besseren Fahrgastservice. MIKT bedeutet für die DVB einen technischen Quantensprung und angesichts knapper Budgets freuen wir uns sehr, dass uns der Freistaat Sachsen bei der weiteren Modernisierung des Dresdner ÖPNV finanziell unterstützt.“
Lars Seiffert, Vorstand Arbeitswelt und Fahrbetrieb: „Eine zuverlässige Verbindung zwischen Fahrzeug, Leitstelle und Hintergrundsystemen ist nicht nur für die Verkehrsorganisation von Bedeutung, sondern auch für das wachsende Sicherheitsbedürfnis unserer Fahrgäste und Fahrer. Alle haben noch die republikweiten Übergriffe der letzten Monate gegen Fahrer oder Kontrollpersonal vor Augen. Unsere Kollegen verlassen sich darauf, dass sie, egal von welchem Standort, stets die Leitstelle erreichen und möglichst schnell Hilfe kommt. Mit der jetzt geplanten digitalen Funktechnik erreichen wir dafür einen neuen Standard.“
Förderung
Von der Projektförderung kommen 14,2 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 3,55 Millionen Euro stellt der Freistaat Sachsen bereit. Die Gesamtkosten des Vorhabens liegen bei 23,66 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt über die Richtlinie Mobilität.
