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Neue Fahrpreise ab 1. April 2024

30.01.2024 | Tickets

Beratungssituation

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat auf seiner Verbandsversammlung im letzten Jahr beschlossen, dass aufgrund steigender Kosten für Material und Energie eine Tarifanpassung zum 1. April 2024 notwendig ist. Um weiterhin einen leistungsfähigen Nahverkehr ohne Fahrplankürzungen im VVO anbieten zu können, steigen die Ticketpreise um durchschnittlich 7,7 Prozent. Alte Tickets können noch bis 30. Juni 2024 genutzt werden.

Wesentliche Änderungen zum 1. April 2024

Neue Fahrpreise zum 1.4.24 auf einen Blick

Die Preise für Einzelkarten, Tageskarten, Wochenkarten, Monatskarten und Abonnements werden um durchschnittlich 7,7 Prozent angehoben.

Im Preis stabil bleiben:

  • Bildungsticket und Azubiticket
  • Schülergruppenticket
  • Fahrradtageskarte
  • Deutschlandticket
  • Zusatzticket Plus MOBI

Weitere Informationen

Neue Preise für Dresden-Pass-Inhaber ab 1. April 2024

Dresden-Pass-Inhabende erhalten folgende Fahrausweise zu einem Sozialtarif mit folgenden Rabattstufen im Normaltarif erhalten (auch für Schüler):

Ticket Rabatt je Ticket Dresden-Pass-Preise bis 31. März 2024 Dresden-Pass-Preise ab 1. April 2024
Deutschlandticket 50 % 24,50 € 24,50 €
Zusatzticket Plus Mitnahme zum Deutschlandticket 50 % 5,00 € 5,35 €
Zusatzticket Plus MOBI zum Deutschlandticket 50 % 3,50 € 3,50 €
Abo-Monatskarte Preisstufe A1 (Tarifzone Dresden) 50 % 31,20 € 33,45 €
Abo-Monatskarte Preisstufe B (Tarifzone Dresden + 1 Nachbartarifzone) 50 % auf Dresdner Anteil 60,40 € 65,05 €
Monatskarte Preisstufe A1 (Tarifzone Dresden) 25 % 56,60 € 60,75 €
4er-Karte 25 % 7,95 € 8,55 €

Immer teurer? Wie eine Tarifanpassung funktioniert:

Mit den Fahreinnahmen decken die Verkehrsunternehmen nur einen Teil der Kosten, die für Kraftstoffe und Energie, für Personal und Material entstehen. Weitere Mittel erhalten die Unternehmen von den Landkreisen und kreisfreien Städten, die für den Straßenbahn- und Busverkehr verantwortlich sind, vom VVO, der als Aufgabenträger Züge bestellt, und vom Freistaat Sachsen für die Förderung ausgewählter Investitionen und den Ausgleich für die ermäßigten Schülerfahrkarten.

Durch die knappen Kassen bei Bund, Land und Kommunen werden einige Förderungen geringer und können durch Einsparungen bei den Unternehmen nicht mehr ausgeglichen werden. Steigende Kosten und geringere Zuschüsse zwingen die Unternehmen daher, auch die Fahrpreise regelmäßig zu prüfen. Dazu kommen Vertreter der Verkehrsunternehmen viele Male zusammen und diskutieren gemeinsam über die Entwicklung des VVO-Tarifs. Dabei hat jedes Unternehmen auch eigene Schwerpunkte. Für die einen ist der Preis der Abo-Monatskarte für eine Zone wichtig, für die anderen die Familientageskarte für den Verbundraum. Der VVO ist dabei vor allem Vermittler und berechnet die von den Verkehrsunternehmen vorgeschlagenen Tarifmodelle. Die Einnahmen selbst kommen ausschließlich den Verkehrsunternehmen für deren Angebot zugute. Wenn sich die Verkehrsunternehmen auf neue Preise geeinigt haben, werden diese der Verbandsversammlung des Zweckverbandes vorgelegt. Hier entscheiden die politischen Vertreter der Landeshauptstadt und der Landkreise, ob der Vorschlag ausgeglichen und notwendig ist. Die Umsetzung des neuen Tarifs, der Druck der Informationsmedien, die Vorbereitung der neuen Fahrscheine und vieles mehr unterstützt dann der VVO für alle Verkehrsunternehmen, so dass alle Fahrgäste im Verbundgebiet nicht nur einen einheitlichen Tarif, sondern auch einheitliche Informationen haben.


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