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Barrierefreie Haltestelle vor Schloss Wackerbarth fertig

12.10.2017

Ab 12. Oktober 2017 11:00 Uhr halten die Straßenbahnen der Linie 4 in Radebeul erstmals in beiden Richtungen an der neuen barrierefreien Haltestelle direkt vor dem Staats- und Erlebnisweingut Schloss Wackerbarth.


Schon seit 3:30 Uhr fuhren die Bahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wieder durchgängig nach Weinböhla. An der Finanzierung der rund 1,1 Millionen Euro für den Ausbau der Haltestelle beteiligten sich das Land Sachsen mit 700 Tausend Euro und die Stadt Radebeul sowie der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mit zusammen 400 Tausend Euro.


Stopp in beiden Richtungen

Bisher gab es die Haltestelle am Schloss Wackerbarth lediglich in einer Richtung: nur wer aus Weinböhla oder Coswig kam, konnte dort ein- und aussteigen. Ohne befestigten und ebenerdigen Bahnsteig war selbst das beschwerlich. Wer aus der sächsischen Landeshauptstadt anreiste, musste ab Radebeul West gar einen längeren Fußweg von einigen hundert Metern einplanen.



Ab sofort halten die Straßenbahnen in beiden Richtungen direkt vor dem Schloss Wackerbarth. Mit der neuen Station ist das Erlebnisweingut deutlich bequemer zu erreichen. Auch mobilitätseingeschränkte Menschen profitieren vom barrierefreien Zugang an beiden Bahnsteigen. Gesichert durch eine Fußgängerampel, gelangen die Besucher jetzt gefahrlos über die stark befahrene Meißner Straße.


Die „4“ ist am längsten

Für wartende Fahrgäste bieten moderne Unterstände mit Sitzgelegenheiten einen ausreichenden Wetterschutz. Elektronische Abfahrtstafeln, auf denen die nächsten eintreffenden Wagen der „4“ in Echtzeit angezeigt werden, erleichtern die Orientierung.


Mit 28,6 Kilometern und 81 Minuten Fahrzeit ist die „4“ die längste Straßenbahnlinie der DVB und die einzige, die das Dresdner Stadtgebiet verlässt. In der Woche fahren täglich rund 34.000 Fahrgäste mit, davon allein etwa 8.200 auf dem Gebiet von Radebeul, Coswig bzw. Weinböhla. Wegen der Ausflügler ist die Nachfrage am Wochenende prozentual noch höher.


Gleisverschiebung nach Süden

Der Ausbau der Station begann am 14. August 2017. Zunächst wurden die Altanlagen entfernt und das parallel zur Meißner Straße auf einer eigenen Trasse verlaufende Straßenbahngleis in Richtung Süden verschoben. Während des Umbaus entdeckten die Bauarbeiter drei Gasleitungen aus der Wendezeit, die nirgends verzeichnet waren und nur knapp unter dem Straßenbahngleis lagen. Die mussten kurzfristig einen anderen Platz finden. Wegen des enorm verdichteten Untergrunds wurde die Technologie zur Leitungsverlegung mehrfach verändert. Dennoch gelang es den Bauleuten, die unverschuldete Verspätung größtenteils wieder aufzuholen.



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