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Geplanter Instandhaltungsturnus: „Schloßfähre“ geht ab 11. Mai in Landrevision

08.05.2026

Ab Montag, dem 11. Mai 2026, geht die „Schloßfähre“ – Dresdens einzige Autofähre – für rund einen Monat in eine planmäßige Landrevision. Dabei wird das Schiff geprüft und instandgesetzt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 16. Juni abgeschlossen sein, sodass die Fähre rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien wieder ihren Betrieb aufnehmen kann.

Die Personenfähre verkehrt während der gesamten Revisionszeit weiterhin regulär zwischen den Anlegestellen „Kleinzschachwitz“ und „Pillnitz“ in der Zeit von 6 bis 22 Uhr. Die Verbindung über die Elbe bleibt somit bestehen; lediglich der Transport von Fahrzeugen ist vorübergehend eingeschränkt. Durchschnittlich transportieren die Fähren rund 1350 Fahrgäste sowie 110 Fahrzeuge und rund 340 Fahrräder.

Schloßfähre geht turnusmäßig zur technischen Revision in die Werft

Alle fünf Jahre unterziehen die DVB ihre Fähren einer gründlichen technischen Überprüfung, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Dazu wird die „Schloßfähre“ zunächst zur Werft nach Dresden-Laubegast überführt und dort aus dem Wasser gehoben. Im Trockendock wird das Fahrgastschiff komplett eingerüstet und es erfolgen anschließend umfangreiche Arbeiten am Schiffsrumpf und an der technischen Ausrüstung.

Geplant sind unter anderem Sandstrahl- und Korrosionsschutzarbeiten sowie ein neuer Farbanstrich für Deck und Steuerstand. Auch Schweißarbeiten an den Landeklappen und Wartungsmaßnahmen an den Motoren stehen auf dem Programm. Darüber hinaus werden die Anleger an Land überprüft und instandgesetzt. Parallel dazu erfolgt die gesetzlich vorgeschriebene Schiffsuntersuchung, der sogenannte „Schiffs-TÜV“ zum Erhalt des Fährzeugnisses.

Die Durchführung der Arbeiten ist bewusst in das Frühjahr gelegt. „Viele Maßnahmen müssen im Freien erfolgen. Durch die frühzeitige Umsetzung vor der Hauptsaison im Sommer schaffen wir die Grundlage dafür, dass unsere Fahrgäste und Besucher von einer zuverlässigen Fähre profitieren“, erklärt Dirk Reibold, zuständiger Werkstattleiter der Dresdner Verkehrsbetriebe AG.

Nach Abschluss aller Arbeiten wird die „Schloßfähre“ wieder wie gewohnt den Betrieb über die Elbe aufnehmen.


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