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Schritt für Schritt zum barrierefreien Reisen

Foto einer Frau mit Kinderwagen beim Ausstieg aus Straßenbahn

ÖPNV ohne Barrieren

Wir verfolgen das Ziel, die Nutzung von Straßenbahnen, Stadtbussen, Fähren und Bergbahnen schrittweise barrierefrei zu ermöglichen.

Dazu wirken wir mit unseren Kooperationspartnern maßgeblich am Projekt „ÖPNV für alle“ in der Landeshauptstadt Dresden mit, das seit mehreren Jahren im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V. (LAG SH) vom Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderten Sachsen e. V. (LSKS) geleitet wird und die Stadt Dresden, die regionalen Behindertenvereinigungen sowie weitere Partner einbezieht.

Stetig erweitert wird die Anzahl der barrierefrei gestalteten Bus- und Straßenbahnhaltestellen, die auch über ein Blindenleitsystem verfügen und in der Regel ohne Rampe für Rollstuhlfahrer nutzbar sind.

Foto eines Rollstuhlfahrer beim Verlassen einer Straßenbahn über eine Rampe

Seit 2010 verkehren auf dem Standardliniennetz in Dresden nur noch Niederflur-Stadtbahnwagen. Sie verfügen jeweils an der ersten Fahrgasttür über eine Rampe, die das Ein- und Ausfahren mit Rollstuhl an nahezu jeder Haltestelle ermöglichen. Stetig erweitert wird die Anzahl der Bus- und Bahnhaltestellen, die über ein Blindenleitsystem und erhöhte Borde verfügen. Dort können Rollstuhlnutzer in der Regel ohne Rampe in beziehungsweise aus Tram oder Bus ein- beziehungsweise ausfahren. Im gesamten Innenstadtbereich (26er-Ring) sind bis auf wenige Ausnahmen alle Haltestellen barrierefrei.

Die Barrierefreiheit der Haltestellen wird in unseren Fahrzeugen optisch angezeigt (Rollstuhlsymbol oder Stern "*" hinter dem Haltestellennamen).

Unsere Verkehrsmittel sind gemäß Sozialgesetzbuch IX mit dem gültigen Beiblatt zum Ausweis des Versorgungsamtes (Schwerbehindertenausweis) nutzbar. Bei Eintrag des Merkzeichens „B“ im Schwerbehindertenausweis wird auch eine Begleitperson unentgeltlich befördert.

Für erheblich mobilitätseingeschränkte Fahrgäste stellen wir als besonderen Service einen Begleitdienst zur Verfügung. Die Nutzungsbedienungen finden Sie hier.

Bergbahnen und Fähren 

Alle von uns betriebenen Elbfähren sind für Rollstuhlnutzer und anderen mobilitätseingeschränkten Fahrgästen nutzbar, die öffentliche Wege zu den Anlegestellen sind allerdings zum Teil sehr uneben. Abhängig vom Wasserstand der Elbe können im Bereich der Fähranleger Rampenneigungen bis zu 20 Prozent auftreten, die gegebenenfalls eine Hilfsperson erfordern. 

Barrierefrei erreich- und nutzbar ist auch die Standseilbahn vom Körnerplatz zum Weißer Hirsch. 

Blindeninformationssystem BLIS 

Blinde/sehbehinderte und weitere, erheblich in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste können unser ÖPNV-Angebot mit Unterstützung durch das Blindeninformationssystem BLIS nutzen. Mit einem kleinen Handsender, der beim Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. (BSVS) erworben werden kann, ist es möglich 

  • Linie und Fahrtziel eines in die Haltestelle eingefahrenen Verkehrsmittels abzufragen (Antwort über Außenlautsprecher von Tram oder Bus),
  • das Fahrpersonal auf gegebenenfalls erforderliche Hilfeleistungen aufmerksam zu machen (Öffnen aller Türen für Blinde/Sehbehinderte), 
  • zu veranlassen, dass nach Abfahrt des Verkehrsmittels die Ansage der nachfolgenden Haltestelle wiederholt wird. 

Mobilitätstraining

Für Fahrgäste im Rollstuhl und weitere erhebliche mobilitätseingeschränkte Nutzer des ÖPNV bieten das LSKS und wir ein Mobilitätstraining an. Details finden Sie im Flyer Mobilitätstraining in der Infobox. Anmeldungen hierzu nimmt das LSKS gern unter www.selbsthilfenetzwerk-sachsen.de entgegen. Ebenso finden Sie hier weitere Informationen zum Projekt „ÖPNV/SPNV für alle“ der LAG SH und des LSKS im Freistaat Sachsen.


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