Gesprächsprojekt metro_polis geht weiter
11.02.2026 | Unternehmen
Gemeinsam über Themen diskutieren, die bewegen: das wird mit dem Gesprächsprojekt „metro_polis“ möglich. Seit 2019 ist der gleichnamige Dresdner Verein in unseren Straßenbahnen unterwegs und bringt Menschen in den Austausch über Politik, Gesellschaft und Alltag. Die Inhalte und Themen werden dabei nicht durch das Moderationsteam vorgegeben, sondern durch die Fahrgäste bestimmt und gestaltet. Bereits 15.000 Gespräche mit 70.000 Fahrgästen wurden geführt!
Wir haben die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Verein bis Ende 2028 verlängert. Wir laden Sie herzlich ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Verein ist nahezu täglich außerhalb der Stoßzeiten auf verschiedenen Straßenbahnlinien unterwegs und im Bereich der hinteren Sitzgruppe zu finden. Der Gesprächsbereich wird dort mit Plakaten an den Fensterflächen gekennzeichnet.
Die Straßenbahn als lebendigen Ort der Demokratie gestalten
Das Gesprächsprojekt metro_polis wurde 2019 ins Leben gerufen, seitdem unterstützen wir den gleichnamigen Dresdner Verein. Das Dialogformat in unseren Straßenbahnen möchte Demokratie nahbar machen und Menschen konstruktiv miteinander ins Gespräch bringen. Darüber hinaus betont es das Miteinander in der städtischen Gemeinschaft: Fahrgäste, die sich zufällig begegnen und daran interessiert sind, können nicht nur über aktuelle Themen diskutieren, sondern auch lernen, unvoreingenommen zuzuhören. Der Name metro_polis vereint dabei die beiden wesentlichen Elemente des Projekts: „métro“ (Französisch für Straßenbahn) und „pólis“ (Griechisch für Stadtgemeinschaft).
Die Themen sind breit gefächert: Sie reichen von Einsamkeit und dem Miteinander der Generationen über Flucht und Asyl bis hin zu Fragen von Krieg und Frieden oder sozialen Ungleichheiten. „Es gibt Menschen, die uns um den Hals fallen und dankbar sind, dass wir das machen. Andere winken uns ab“, sagt Projektkoordinatorin Kristina Krömer. „Viele gingen zunächst davon aus, belehrt werden zu sollen. Das ist nicht unser Ziel. Uns geht es darum, Teilhabe an gesellschaftlich relevanten Prozessen im Alltag auch jenen zu ermöglichen, die dafür sonst keine Zeit oder Energie finden.“
Beauftragt wird metro_polis häufig von städtischen Ämtern, Referaten auf Landesebene oder Institutionen wie die Stiftung Frauenkirche, die die anonymisierten Ergebnisse der Gespräche anschließend auswerten.
Mehr Informationen unter: www.metro-polis.online
