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Häufig gestellte Fragen

Foto von DVB Mitarbeitern, welche einem Fahrgast mit Stadtkarte den Weg erläutern

Fahrkarten und Tarife

Wo gibt es Tickets?

Tickets für unsere Fahrzeuge können Sie an folgenden Stellen erwerben:

  • an den Ticketautomaten an 145 Haltestellen
  • in allen Straßenbahnen am Ticketautomaten (Hinweis: keine Bezahlung mit Scheinen möglich)
  • in allen Bussen bei unseren Fahrern
  • in unseren Servicepunkten und in unserem Kundenzentrum
  • per Handyticket auf Ihr Smartphone
  • in unseren Verkaufsagenturen (Geschäfte wie Bäcker oder Zeitschriftenläden, erkennbar am DVB-Logo an der Tür)
  • Hotels

Was bedeuten die Zahlen des Entwerterstempels?

Einsteigen, entwerten und losfahren. Ein sich täglich tausendfach wiederholender Vorgang in unseren Fahrzeugen. Doch was will uns der Entwerteraufdruck sagen? Hier finden Sie die Antwort.

Sie besitzen zum zum Beispiel ein Jobticket für die Tarifzone Dresden und möchten in eine andere Tarifzone fahren. Wann können Sie ihre zusätzliche Fahrkarte entwerten?

Entwerten Sie Ihre zusätzliche Fahrkarte bereits zum Fahrtantritt in der Tarifzone Dresden. Die Fahrzeit des Tickets verlängert sich in diesem Fall. Bei einer Kontrolle sind beide Fahrkarten vorzuzeigen.

Ist es möglich, die Zahlung einer Abo-Monatskarte für einen Monat ruhen zu lassen?

Das Aussetzen der Abbuchungen der Monatskarte ist bei arbeitsbedingten Einsätzen in anderen Städten oder bei stationären Aufenthalten (zum Beispiel Gesundheitskuren) mit entsprechendem Nachweis möglich.

Liniennetz

Wie viele der Stadtbahnwagen sind tagsüber im 10-Minuten-Takt im Einsatz und welche Linie benötigt die meisten Fahrzeuge?

Montag bis Freitag rollen in der Hauptverkehrszeit durchschnittlich 142 Fahrzeuge über unsere Straßen. Die restlichen Bahnen setzen wir zur Fahrschulausbildung und zu Sonderfahrten ein oder sie befinden sich in der Werkstatt. Auf den Straßenbahnlinien 4 und 6 sind mit je 16 Fahrzeugen die meisten Stadtbahnwagen im Einsatz. Übrigens: Alle 18 verbliebenen Tatra-Straßenbahnen verkehren in der Regel im Studentenverkehr auf der Linie 3 und bei Großveranstaltungen wie Spielen von Dynamo Dresden oder Konzerten im Ostragehege.

Wie wird das Stadtbahnprojekt 2020 geplant und umgesetzt? 

Alle Teilstrecken des ursprünglichen Projektes Stadtbahn 2020 wurden nach einer Kosten-Nutzen-Analyse geordnet. Für die Landeshauptstadt Dresden, und damit auch für uns, hat demnach der neue Schienenweg von Löbtau über die Südvorstadt nach Strehlen oberste Priorität. Das Planungsverfahren der Straßenbahnverlängerung von Bühlau nach Weißig gestaltet sich sehr komplex, sodass eine kurzfristige Realisierung nicht möglich ist.

Warum gibt es keine Buslinie über die Niederwarthaer Brücke, die Cossebaude mit Radebeul verbindet?

Untersuchungen ergaben, dass für einen Busverkehr – parallel zur Eisenbahnstrecke nach Coswig – kein hoher Bedarf besteht. Folglich würden hier gering besetzte Busse die Elbe queren und es stünden keine ausreichenden Fahrgeldeinnahmen zur Finanzierung bereit.

Betriebsablauf

Wann lässt die/der Fahrer/in noch zusteigen?

Grundsätzlich ist unser Fahrpersonal angehalten, noch ankommende Fahrgäste einsteigen zu lassen.

Dies ist jedoch nur möglich, wenn es die jeweilige Situation zulässt und dadurch keine Verzögerungen entstehen. An vielen der Lichtzeichenanlagen gibt es für unsere Fahrzeuge immer nur eine kurze „Freiphase“. Technisch bedingt benötigt eine Straßenbahn von der Freigabe bis zur tatsächlichen Abfahrt noch einmal sechs bis acht Sekunden. Ermöglicht der Fahrer heraneilenden Fahrgästen noch den Zustieg, muss er dann bis zum nächsten „Grün“ bis zu zwei Minuten warten. Dadurch können leicht Verspätungen entstehen bzw. bereits bestehende noch erhöht werden, was wiederum dazu führt, dass in der Bahn befindliche Fahrgäste evtl. andere Verkehrsmittel  verpassen. Im Detail sind also neben sicherheitsrelevanten Aspekten die Taktzeiten und die Zugfolge, die Fahrplanlage des jeweiligen Fahrzeugs, die Signale an den Lichtzeichenanlagen und die konkrete Situation vor Ort zu beachten. Letztendlich stellen sowohl die Fahrplaneinhaltung als auch der noch zu ermöglichende Fahrgastwechsel für uns wichtige Kundendienstaspekte dar, die sich manchmal gegenseitig leider ausschließen. Auch aus diesem Grund bieten wir im Tagesverkehr einen 10-Minuten-Grundtakt an, wodurch sich zumutbare Wartezeiten ergeben.

TIPP: Wir empfehlen Ihnen, sich – wenn möglich – circa zwei Minuten vor der geplanten Abfahrtszeit an der Haltestelle einzufinden. Auf diese Art beginnt Ihre Fahrt bereits stressfrei.

Warum fährt der Straßenbahnfahrer nicht los, obwohl er "grün" hat?

Straßenbahnen fahren nach der normalen Signalanlage (rot, gelb, grün). An besonderen und größeren Kreuzungen haben sie eigene Signale (Balken, Punkte und Dreiecke). So kann es sein, dass es grün ist, aber der Bahnfahrer noch „Halt“ auf einem eigenen Signal gezeigt bekommt.

Warum schließen die Türen an der Straßenbahn, obwohl noch jemand einsteigen will?

Die Türen der Niederflur-Stadtbahnwagen verfügen über eine zeitgemäße Türautomatik, die den  Fahrgastwechsel sicher, schnell und komfortabel regelt. Im Normalfall geben die Fahrer an der Haltestelle die Türen zum Öffnen per Taster durch die Fahrgäste frei. Eine freigegebene Tür erkennt man an dem grün leuchtenden Ring im „Türöffner“. Das Betätigen einer Haltewunschtaste im   Fahrzeug führt dazu, dass die jeweils nächstgelegene Tür bei Freigabe automatisch öffnet. Die geöffnete Tür wird durch eine Lichtschranke überwacht und schließt automatisch, d.h. unabhängig vom Fahrer, wenn sich einige Sekunden lang kein Fahrgast mehr im Türbereich befindet. Diese Automatik erkennt natürlich nicht, ob sich noch jemand der Bahn nähert und einsteigen möchte. Solange die Türen freigegeben sind, der grüne Ring leuchtet, kann die Tür jedoch immer wieder neu geöffnet werden.

Kurz vor der Abfahrt nimmt der Fahrer die Freigabe zurück, es erklingt der bekannte Dreiklang-Gong, der grüne Ring erlischt und die Türen bleiben geschlossen. Wenn die Ampel „frei“ zeigt muss der Fahrer abfahren, auch wenn dabei leider mal ein Fahrgast, der in letzter Sekunde gelaufen kommt, nicht mehr mitgenommen werden kann. Die in der Bahn Sitzenden erwarten aber eine pünktliche Abfahrt. Nur so können geplante Anschlüsse erreicht werden. Bei starkem Andrang und sommerlichen Temperaturen kann der Fahrer auch alle Türen zentral öffnen und gegebenenfalls bis zur Abfahrt offen halten. In der kälteren Jahreszeit würde dies aber zu einem ständigen Auskühlen der Fahrzeuge führen, weshalb die Türautomatik im Regelfall die komfortable Lösung ist.

TIPP: Mobilitätseingeschränkten Fahrgästen oder Fahrgästen mit Kinderwagen oder Fahrrad empfehlen wir, den Taster mit dem Rollstuhl- und/oder Kinderwagensymbol zu drücken. So wird ein  automatisches Schließen der Türen verhindert und ein bequemes Einsteigen gewährleistet.

Was ist bei den Bahnübergängen in Dresden beachten?

Bahnübergänge (BÜ) sind alle Überfahrten für Fahrzeuge und Radfahrer sowie Überwege für Fußgänger über separierte Gleisanlagen (Bahnkörper) der Straßenbahn. In der Art und Form der Signalisierung gibt es wesentliche Unterschiede für Fahrzeugverkehr und Fußgänger. Auf diese möchten wir hier näher eingehen. Das einfachste Erkennungsmerkmal eines BÜ ist das   „Andreaskreuz“. Hier haben Straßenbahnen stets den Vorrang gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmern.

An Haltestellen queren meist nur Fußgänger die Straßenbahntrassen. Weil hier auf das Andreaskreuz verzichtet werden kann, sind grundsätzlich Tafeln mit den Sinnbildern „Vorrang Straßenbahn beachten“ aufgestellt, um Fußgänger darauf aufmerksam zu machen, dass eine Bahnanlage überquert wird. Hier müssen Fußgänger immer dieselbe Aufmerksamkeit walten lassen, als wenn sie beispielsweise eine Straße überqueren wollen.

Neben einfachen Schildern wird an vielen Stellen zusätzlich mit Lichtsignalen Aufmerksamkeit erzeugt. Gegenüber „normalen“ Fußgängerampeln gibt es hier Besonderheiten: Quert der Fußweg an einer ampelgeregelten  Kreuzung die Bahntrasse, dann wird dieser Überweg oft nur mit roten Lichtsignalen versehen. Hier gibt es dann keine grünen Lichtzeichen, weil der Vorrang der Straßenbahn auch bei dunklem Signal gilt. Überwege können auch mit sogenannten „gelben Springlichtern“ ausgerüstet sein. Diese Springlichter blinken dann wechselseitig und sind eine zusätzliche Warnung für den Fußgänger vor der Annäherung einer Straßenbahn bzw. eines Busses.

Achtung: Im Ausgangszustand sind alle Lichtsignale an Bahnübergängen dunkel. Dies heißt aber nicht,dass für Fußgänger „grün“ ist, also keine Bahn kommen kann.

Beim Queren von Gleisanlagen ist stets größte Aufmerksamkeit geboten! Auch bei dunklen Lichtsignalen muss mit sich nähernden Straßenbahnen oder Bussen gerechnet werden. Wenn sich ein Verkehrsmittel nähert, liegt die Wartepflicht grundsätzlich immer beim Fußgänger, auch bei dunklen Signalen (§ 19 StVO).

Müssen Fahrräder für Kinderwagen und Rollstühle Platz machen?

Die Fahrradmitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln stellt eine besondere Serviceleistung unseres Unternehmens dar und wird in fast allen Nahverkehrsmitteln der Region Oberelbe praktiziert. Natürlich darf dadurch die Ordnung und Sicherheit nicht beeinträchtigt werden. Der § 11 in den Beförderungsbedingungen besagt, dass Fahrgäste mit Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer möglichst nicht zurückgewiesen werden sollen und im Vergleich zur Beförderung von Fahrrädern den Vorrang haben. Andererseits: Wenn sich bereits ein Fahrrad in dem Verkehrsmittel befindet, kann der Besitzer einschließlich des Rades nicht aus dem Fahrzeug verwiesen werden, weil mit ihm ein Beförderungsvertrag abgeschlossen wurde.

TIPP: Während Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen in der Regel die erste, beim Bus die zweite, Tür benutzen sollten, finden Radler eher auf den hinteren Stellflächen der Stadtbahnen und Gelenkbusse einen Platz für ihr Gefährt.

Woran erkenne ich, dass meine Linie aktuell eine Umleitung fährt?

Damit Sie gleich erkennen, wenn Busse und Bahnen, zum Beispiel aufgrund von Bauarbeiten anders fahren als üblich, haben wir hier die wichtigsten Umleitungs-Erkennungsmerkmale auf einen Blick:

  • Das orangefarbige Linienschild auf den Haltestellen.
  • Der Stufenpfeil in der digitalen Fahrtzielanzeige der Verkehrsmittel.
  • Der orangefarbige Fahrplanaushang für die betroffenen Linien an den Haltestellen.

Bitte beachten Sie außerdem die Informationen an den Haltestellen sowie in der Tagespresse.

Wie informiere ich mich über Störungen auf meiner genutzten Verbindung?

Trotz aller Sorgfalt können immer wieder unvorhersehbare Ereignisse (Verkehrsunfälle, Staus,  Fahrzeugschäden etc.) zu Verspätungen oder im Extremfall zu Ausfällen einzelner Fahrten führen. Über solche kurzfristigen Störungen kann leider nicht in der beliebten Fahrplanauskunft auf unserer Webseite informiert werden, da diese lediglich auf die sogenannte „Soll-Zeit“, das heißt auf die geplanten Fahrplanzeiten zugreift.

Stehen Sie bereits an der Haltestelle, so zeigt Ihnen die  elektronische Tafel, wenn vorhanden, des sogenannten Dynamischen Fahrgastinformationssystems (kurz: DFI) hingegen die „Ist-Zeiten“ und damit die tatsächlichen Abfahrtszeiten an. Doch möchten wir Sie ja nicht erst an der Haltestelle über Störungen informieren und riskieren, dass Sie sich die Beine in den Bauch stehen! Aus diesem Grund haben wir für Sie zusammengestellt, wie Sie sich rechtzeitig informieren können, damit Sie stressfrei Ihre Ziele erreichen.

Schnelle Infos auf Ihr Handy!

Seit November 2010 informieren wir via Twitter sowohl über geplante Umleitungen als auch über kurzfristige Störungen. Verfügen Sie selbst über ein Twitterkonto, können Sie uns folgen und erhalten so immer die neusten Meldungen. Mittlerweile dürfen wir auf diesem Weg knapp 3.500 Kunden zu unseren Twitter-Freunden zählen. Das Medium eignet sich hervorragend, um schnell und unmittelbar zu informieren. Damit ist es für  die Kommunikation bei witterungsbedingten Ausfällen durch Schnee und Kälte oder anderweitigen Behinderungen im Streckennetz regelrecht prädestiniert. Durch seine Ähnlichkeit zum Medium SMS versteht jeder die Handhabe von Twitter. Unseren Twitterkanal finden Sie unter  www.twitter.com/dvbag.

Mobile Website

Wir bieten seit einiger Zeit eine mobile Website an. Hier können sich alle Smartphone-Besitzer noch komfortabler über Fahrplanzeiten informieren. Unter dem Menüpunkt ,Aktuelle Abfahrten‘ können Sie sich für jede beliebige Haltestelle die Echtzeit-Abfahrtszeiten der dort fahrenden Verkehrsmittel anzeigen lassen. Die mobile Website ist einfach händelbar, da sich die nächstgelegene Haltestelle automatisch orten lässt und keine Ortskenntnis bzw. umständliches Eintippen notwendig sind. Voraussetzung ist natürlich, dass das Smartphone über einen integrierten Ortungschip verfügt. Die mobile Website ist unter der Internetadresse m.dvb.de aufrufbar.

Anruf beim Servicetelefon +49 351 8571011

Es ist natürlich auch möglich, unser Servicetelefon unter + 49 351 8571011 anzurufen. Dort können Sie zum Beispiel erfragen, ob auf Ihrer genutzten Linie Störungen vorliegen.

Warum werden die Linien 8 und 9 bei Sperrung des Theaterplatzes über den Pirnaischen Platz und nicht über das Kongresszentrum umgeleitet?

Eine Umleitung der Linie 8 zwischen Postplatz und Neustädter Markt über Kongresszentrum ist nicht möglich, da Gleisbögen an der Kreuzung Anton-/Leipziger Straße von der Marienbrücke zum Palaisplatz fehlen. Bei einer Umleitung zwischen Postplatz und Alberplatz über Kongresszentrum und Bahnhof Neustadt kann die Linie 8 nicht die wichtige Haltestelle Albertplatz bedienen. Deshalb haben wir uns zu der Umleitung über den Pirnaischen Platz entschieden. Mit der Umleitung der Linie 9 zwischen Postplatz und Anton-/Leipziger Straße über Kongresszentrum analog der Linie 4 würde diese über die Prager Straße verkehren. Die Strecke Carolaplatz – Neustädter Markt – Palaisplatz –Anton-/Leipziger Straße wäre in diesem Fall ohne Linienverkehr.

Woran liegt es, dass auf manchen Linien Verspätungen öfter vorkommen?

Gerade im Berufsverkehr sorgt das hohe Verkehrsaufkommen auf manchen Linien wiederholt für Verspätungen. Da das Verkehrsaufkommen täglich wechselt, kann der Fahrplan darauf nur bedingt angepasst werden. Aktuell arbeiten wir zusammen mit dem Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden an besser geschalteten Ampeln, die unsere Busse auch in verkehrsreichen Tageszeiten gut voranbringen sollen.

Wann werden Fahrplanänderungen vorgenommen?

Generell gibt es ein- bis zweimal im Jahr Anpassungen am Fahrplan. Was einfach klingt, ist eine Mammutaufgabe. Für jede Maßnahme oder Veranstaltung muss der Fahrplan angepasst oder neu erstellt werden. Dabei geht es einerseits um das Optimieren der Fahrpläne im unternehmerischen Sinn und andererseits um zufriedene Kunden und Mitarbeiter. Gerade im Berufsverkehr sorgt das auf manchen Linien wiederholt für Verspätungen. Da das Verkehrsaufkommen täglich wechselt, kann der Fahrplan darauf nur bedingt angepasst werden. Unsere Mitarbeiter der Abteilung Fahr- und Dienstplanung kümmern sich aber täglich darum, dass Verbindungen bei wiederkehrenden und gravierenden Unregelmäßigkeiten überdacht und verbessert werden.


Was passiert, wenn der Strom bei der Straßenbahn ausfällt?

Sollte der Strom in der Oberleitung der Straßenbahn tatsächlich einmal ausfallen, bekommt der Mitarbeiter in der Energieleitstelle der DVB sofort eine Fehlermeldung. Daraufhin schickt er seine Kollegen des Reparaturdienstes los, um den Defekt zu beheben. Sollte sich eine Straßenbahn im betroffenen Abschnitt befinden, bleibt diese tatsächlich stehen. Die Bremsen funktionieren ohne Strom. So kann die Bahn in jeder Situation, auch am Berg, sicher halten. Über eine spezielle Entriegelung kann der Fahrer die Türen öffnen und die Fahrgäste aussteigen lassen. Unser Fahrpersonal weiß also, wie es sich in einer solchen, extrem seltenen Situation zu verhalten hat.

Warum fährt mir beim Umsteigen mein Bus oder meine Bahn vor der Nase weg, obwohl mir die Fahrplanauskunft diese Verbindung angezeigt hat?

Immer wieder erreichen uns Hinweise unserer Kunden, dass sie sich in der Verbindungsauskunft auf www.dvb.de eine bestimmte Verbindung „von A nach B“ ausgesucht haben und als sie schließlich umsteigen wollten, das vermeintliche Anschlussverkehrsmittel leider nur noch von hinten gesehen haben. Oft steht man auch an der Ampel und diese schaltet einfach nicht rechtzeitig auf Grün, was ein Verpassen der Anschlussbahn zur Folge hat. Daher möchten wir an dieser Stelle aufklären, dass es sich bei den in der Verbindungsauskunft angezeigten Fahrtwegen und Umstiegen nur um   Empfehlungen handeln kann. Es wird das Anschlussverkehrsmittel angezeigt, das laut „Soll-Fahrplan“ theoretisch erreicht werden kann, sofern es keine Abweichungen vom Fahrplan der jeweiligen Linien gibt.

Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass ausgerechnet das Fahrzeug, in dem Sie gerade sitzen, nicht pünktlich an Ihrem gewünschten Zwischenziel ankommt. Auch als öffentliche Verkehrsmittel sind wir lediglich ein Verkehrsteilnehmer unter vielen anderen und müssen uns, genau wie jeder PKW-Fahrer, den alltäglichen Problemen im Dresdner Stadtverkehr stellen. Unsere Fahrer tun täglich ihr Bestes, um Verspätungen und verfrühte Abfahrten zu vermeiden. In unserer Verkehrsplanung wird manche Verbindung bei wiederkehrenden und gravierenden Unregelmäßigkeiten überdacht und verbessert. Denn selbstverständlich ist es unser Anspruch,  möglichst viele Bus- und Straßenbahnlinien an gemeinsamen Haltestellen aufeinander abzustimmen und sogenannte Übergangsbeziehungen herzustellen.

Viele Verspätungen entstehen im alltäglichen Stadtverkehr, ohne dass wir oder unsere Fahrer darauf Einfluss haben:

  • LKWs beliefern häufig Geschäfte und blockieren Fahrspuren oder Gleise.
  • Parkende Autos versperren die Spur.
  • Eine größere Touristengruppe hat kein Kleingeld dabei und kauft das Ticket beim Fahrer.
  • Baustellen führen zu zähflüssigem Verkehr oder sogar zu Stau.
  • Der Berufsverkehr oder auch ein verstärkter Verkehr aufgrund einer Veranstaltung verstopft die  Straßen.
  • Ein Rettungswagen steht auf den Schienen/auf der Fahrbahn.

Was ist “alita“?

Zu Tageszeiten und auf Linienabschnitten mit sehr geringer Nachfrage bieten wir ein sogenanntes Anruflinientaxi als Ersatz für reguläre Busse und Straßenbahnen an. Wir nennen dies kurz „alita“.

Wer kann dieses Angebot nutzen? Jeder, denn für die Nutzung ist lediglich ein gültiger Fahrausweis (auch Monats- und Jahreskarten) erforderlich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine  Einzelfahrt zum VVO-Tarif direkt beim Taxifahrer zu kaufen.

Woran erkenne ich das „alita“? Sie erkennen im Fahrplanaushang ganz einfach, ob derzeit ein „alita“ auf Ihrer Linie fährt. Hinter der Abfahrtszeit ist immer ein „T“ vermerkt. In der Verbindungsauskunft steht „Linientaxi „alita““ und dann die jeweilige Linie. Im Fahrplanbuch ist das „alita“-Symbol (TAX) bei den betreffenden Fahrten hinterlegt.

Gut zu wissen - Das entsprechende Taxi hat dann ein „alita“-Schild im Fahrzeug ausliegen. So erkennen Sie „Ihr Taxi“ auf den ersten Blick.

Wann kommt ein „alita“? Das „alita“ fährt ausschließlich bei Bedarf. Bitte bestellen Sie es mindestens 20 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit entweder über unser Servicetelefon +49 351 8571111 oder persönlich beim Bahn- oder Busfahrer, mit dem Sie vorher unterwegs sind. Das Taxi holt Sie dann an Ihrer gewünschten Haltestelle ab.

Wir bitten Sie, folgende Angaben bei Ihrer „alita“-Bestellung zu nennen:

  • die betreffende „alita“-Linie
  • Ihre Start- und Zielhaltestelle
  • die gewünschte Abfahrtszeit laut Fahrplan
  • Ihren Namen
  • Besonderheiten, wie z. B. Kinderwagen oder Gruppen

Nutzen Sie in der Woche mehrmals ein „alita“, können Sie auch eine Sammelbestellung aufgeben. Unsere „alita“-Linien und Einsatzzeiten finden Sie unter dem Menüpunkt „Fahrplan - Nachtverkehr – alita“.

Sie oder Ihr Kind haben etwas verloren?

Im Eifer des Alltags kann das schon mal passieren. Mit etwas Glück wurde das Lieblingsplüschtier Ihres Kindes oder Ihr Portemonnaie bei uns abgegeben. Ist das der Fall, dann werden die Gegenstände einen Werktag in unserem Kundenzentrum oder auf den Betriebshöfen aufbewahrt, bevor sie an das städtische Fundbüro übergeben werden. Bitte rufen Sie uns an! Wir versuchen Ihnen zu helfen und Ihr verlorenes Eigentum wiederzufinden.

Fahrzeugausstattung

Warum gibt es in den Fahrzeugen der DVB keine Klimaanlagen?

Während der heißen Tage des Sommers wurde wieder öfter diese Frage gestellt – und angesichts drückender Hitze scheint es auch keine nachvollziehbare Erklärung zu geben. Auch wir haben uns wieder diesem Thema zugewandt. Dabei stehen wir im Zwiespalt zwischen Komfort und Kundenbedürfnissen einerseits sowie Energiebilanz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit  andererseits.

Unbestritten sind Klimaanlagen heutzutage vielfach eine Selbstverständlichkeit und bei steigenden Temperaturen angenehm. Allerdings sind sie nur an wenigen Tagen im Jahr wirklich nützlich, die meiste Zeit stellen sie dagegen nur unnützen Ballast dar, welcher bewegt werden muss. Allein durch das zusätzliche Gewicht steigen der Energieverbrauch an Fahrstrom bzw. Dieselkraftstoffen und damit auch die CO2-Belastungen. Die Klimaanlagen selbst benötigen sehr viel Energie. Energieverbrauchsmessungen anderer Verkehrsunternehmen haben ergeben, dass bei einer Außentemperatur von circa 30 °C der Energiebedarf für die Klimatisierung bereits die Hälfte des Energiebedarfs für das Fahren benötigt! Im Stadtverkehr ist der Energieverbrauch besonders problematisch, da bei  den kurzen Haltestellenabständen durch die geöffneten Türen ein ständiger Austausch von gekühlter durch warme Luft erfolgt, welche dann wiederum mit hohem Energieaufwand gekühlt werden muss. Eigentlich kontraproduktiv, wenn wir im Sinne von  Klimaschutz und Energiewende beispielsweise mit unseren Hybridbussen oder energiesparender Fahrweise Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen.

Zu Versuchszwecken haben wir seit 2011 einen Solaris Urbino 12 mit einer völlig neuartigen Klimaanlage ausgerüstet. Der elektrische Antrieb des Klimaverdichters kann bedarfsgerecht gesteuert werden. Ferner verhindert die hermetisch geschlossene Bauart des Kältesystems, ähnlich einem Kühlschrank, den ständigen Verlust von klimaschädlichen Kältemitteln.

Bushersteller sind gefragt

Da das 24-Volt-Bordnetz nicht die Leistungsfähigkeit hat, um ein solches Klimatisierungssystem anzutreiben, muss an den Dieselmotor ein Hochstrom-Generator angeschlossen werden. Derzeit sind aber nur Pototypen dafür am Markt verfügbar. Die Erfahrungen aus dem Testbetrieb der DVB sind dennoch sehr bedeutsam für die Überführung der Technologie in die Serie. Erst wenn solche Anlagen serienmäßig zu vertretbaren Kosten beschaffbar sind, soll bei der Neubeschaffung von Fahrzeugen eine Ausrüstung erfolgen. Deshalb haben unsere Techniker bei der Erstellung einer Empfehlung für zukünftige Klimatisierungssysteme für deutsche Verkehrsunternehmen mitgewirkt. Damit soll ein höheres Maß an Standardisierung erreicht und die Entwicklung innovativer Klimatisierungssysteme durch die Hersteller begünstigt werden.

Solange Klimaanlagen keine befriedigende Energie- und Kosteneffizienz bieten, müssen wir trotz Sommerhitze einen kühlen Kopf bewahren und uns der aktiven Belüftung mittels Klappfenster und Dachlüfter bedienen.

Wie erfolgt der Ein- und Ausstieg an den Türen 3 und 4 im Gelenkbus? 

Die ersten beiden Türen im Bus werden immer vom Fahrpersonal geöffnet und geschlossen. Bei den Türen 3 und 4 verhält sich das anders, sie öffnen und schließen sich unbeeinflusst vom Fahrer. Damit die Tür aufgeht, muss hier grundsätzlich der entsprechende Haltewunschknopf gedrückt werden. Der Schließvorgang erfolgt bei diesen Türen dann nach wenigen Sekunden automatisch, sobald die  Sensoren „erkennen“, dass sich kein Fahrgast mehr zwischen den Türflügen befindet. Trifft die sich schließende Bustür auf ein Hindernis, so öffnet sie sich automatisch wieder. Dadurch sind Verletzungen durch das Einklemmen von Personen weitgehend ausgeschlossen. In vollen Bussen ist es wichtig, den Türbereich frei zu halten, weil sich sonst die Türen nicht schließen und der Bus nicht  abfahren kann.

Kann ich meine Fahrkarte beim Busfahrer kaufen?

Bitte erwerben Sie möglichst Ihre Tickets vor Fahrtantritt an einem der rund 150 Fahrkartenautomaten an den Haltestellen, in unseren Servicepunkten sowie jederzeit und überall mit Ihrem Smartphone als HandyTicket. Darüber hinaus bieten immer mehr Geschäfte und Hotels Fahrscheine an.

Notfalls haben Sie die Möglichkeit, auch beim Busfahrer Einzelfahrscheine und Tageskarten für den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zu kaufen. Beachten Sie bitte, dass im Fahrzeug nicht alle Fahrscheinarten verfügbar sind. Damit der Kauf reibungslos klappt, bitten wir Sie

  • an der ersten Tür einzusteigen,
  • den Geldbetrag möglichst passend bereitzuhalten (50 €-Geldscheine und größer können nicht gewechselt werden!) sowie
  • das Wechselgeld vom Busfahrer sofort zu kontrollieren.

Der Busfahrer hat nicht immer ausreichend Wechselgeld in seiner Kasse. Falls Sie doch einmal das Geld für die Fahrkarte nicht passend haben und dem Busfahrer ausreichend Wechselgeld fehlt, bitten Sie doch die anderen Fahrgäste um Mithilfe. Anderenfalls kann der Busfahrer auch eine sogenannte Wechselgeldquittung ausstellen, die Sie dann in einem unserer Servicepunkte einlösen können. Sie bekommen dort Ihr Wechselgeld ausgezahlt.

Beim Busfahrer erworbene Tickets (außer das Nachtticket) sind generell bereits entwertet und müssen nicht zusätzlich gestempelt werden.

In der Straßenbahn sind in der Nähe der zweiten Tür kleine Fahrkartenautomaten zu finden. Diese bieten Ihnen ein begrenztes Fahrkartensortiment zum sofortigen Fahrtantritt. Bitte beachten Sie, dass diese Automaten nur Münzgeld annehmen.

Mehr Informationen zu den Möglichkeiten des Fahrscheinerwerbs finden Sie unter „Wo gibt es Tickets?“.

Wie können die Platzkapazitäten besser ausgeschöpft werden?

In den kalten Wintermonaten rückt man wieder näher zusammen. Dies gilt – besonders zur Adventszeit – leider auch in unseren Fahrzeugen. Steigende Fahrgastzahlen, der Umstieg vom Fahrrad auf die Öffentlichen und die zusätzlichen Wege zum Weihnachtseinkauf oder Weihnachtsmarkt-Bummel sind die Hauptursachen dafür. Außerdem führt der Anstieg der Schülerzahlen in jedem Schuljahr zu einzelnen Engpässen.

Auch wenn wir den höheren Bedarf sehr genau beobachten, um möglichst zeitnah darauf zu reagieren, ist es im Sinne eines wirtschaftlichen Fahrzeugeinsatzes und des verantwortungsvollen Umgangs mit den Fahrgeldeinnahmen nicht immer möglich, zusätzliche Fahrten anzubieten. Deshalb können wir bei hohem Fahrgastaufkommen nicht die gleichen, komfortablen Platzverhältnisse anbieten wie sie zu anderen Zeiten vielfach liebgewordene Gewohnheit waren. Zunächst gilt es, wirklich alle Sitzplätze im Fahrzeug auszulasten und nicht mit Taschen oder Rucksäcken zu belegen.

Bei der maximalen Kapazitätsauslastung unserer Fahrzeuge gehen wir von einer Obergrenze der Stehplätze von drei Personen je Quadratmeter aus und unterschreiten damit bewusst den branchenüblichen Wert von 4 Personen/m². Dass wir mit unseren Vorgaben insgesamt „richtig fahren“, zeigt die höchste Zufriedenheit mit dem Platzangebot im Fahrzeug im Kundenbarometer-Vergleich mit 30 anderen Verkehrsunternehmen.

Wenn es voll wird in Bahn oder Bus bitten wir Sie um vermehrte Rücksichtnahme: Ein Mitreisender wird es Ihnen danken, wenn er neben Ihnen Platz nehmen darf. Bleiben Sie auch nicht unmittelbar an den Türen stehen, damit andere Fahrgäste zügig ein- und aussteigen können und keine zusätzlichen Verspätungen entstehen.

Wir bitten darum, dass alle Fahrgäste im Fahrzeug durchrücken, damit der gesamte verfügbare Platz in unseren Verkehrsmitteln ausgenutzt werden kann. Wenn Sie freundlich darum bitten, ermöglichen Ihnen die anderen Kunden garantiert den Gang zur Tür. Bitte nehmen Sie Ihre Rucksäcke beziehungsweise Ranzen vor dem Betreten der Verkehrsmittel ab und blockieren Sie mit Ihrem Gepäck keine Plätze. Orientieren Sie sich auch auf den mittleren und hinteren Teil eines Fahrzeugs. Nicht selten ist zu beobachten, dass im vorderen Bereich dichtes Gedränge herrscht, während es  ganz hinten oder in der Mitte noch freie Sitzplätze gibt.

Wie funktioniert die Innenbeleuchtung in Straßenbahnen und Bussen?

Viele Fahrgäste nutzen die Zeit in unseren Verkehrsmitteln zum Lesen. Dafür sollte es in den  Fahrzeugen ausreichend hell sein.

Es werde Licht in der Straßenbahn…

Grundsätzlich steuert ein  Helligkeitssensor die Beleuchtung in den Straßenbahnen automatisch. Den Wert, ab dem die  Beleuchtung aktiviert beziehungsweise deaktiviert wird, legt der Hersteller fest. Unsere Straßenbahnfahrer haben unabhängig davon die Möglichkeit, bei Bedarf das Licht selbstständig für das gesamte Fahrzeug einzuschalten.

Es werde Licht im Bus…

Im Gegensatz zur Straßenbahn wird beim Bus die Beleuchtung ausschließlich manuell bedient. Somit regelt das der Busfahrer. In einigen Bussen kann der Fahrer zwischen zwei Helligkeitsstufen der Beleuchtung auswählen. Aus Sicherheitsgründen, insbesondere um ein Spiegeln in der Frontscheibe zu vermeiden, kann das Fahrpersonal die beiden vorderen Leuchten separat  ausstellen.
 

Wie häufig werden die Busse und Straßenbahnen gereinigt?

Unser Unternehmen hat den Qualitätsanspruch, nur gereinigte Fahrzeuge im Linienbetrieb einzusetzen. Dazu werden die Innenräume aller Straßenbahnen und Busse in der Nacht gewischt und die Griffstangen sowie die Windfänge und Fensterkonsolen feucht gesäubert. Darüber hinaus putzen wir etwa aller zwei Wochen die Fenster. Eine Großreinigung mit Fußbodenversiegelung und  Polstersäuberung findet aller sechs bis acht Wochen statt. Jede Art des „Saubermachens“ wird nach dem täglichen Einsatz, vornehmlich in den Nachtstunden durchgeführt. Mit diesem Reinigungsintervall setzen wir einen deutlich höheren Standard, als es sonst im städtischen Nahverkehr üblich ist. Bei Auftreten besonderer Verschmutzungen während der Fahrt tauschen wir das Fahrzeug, sofern ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung steht, umgehend aus und reinigen es  aufwendig. Ihre Unterstützung ist uns wichtig.

Leider beobachten wir zunehmend, dass manche Fahrgäste ihre gute Kinderstube missachten und unsere Fahrzeuge beispielsweise mit Kaugummi, Getränken oder Speiseresten verunreinigen. Zurzeit rufen wir mittels Playmobil ®-Spots auf unseren Fahrgastmonitoren zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf. Einer dieser in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität entstandenen Kurzfilme handelt von der „Müllentsorgung in Bussen und Bahnen“.

Wozu gibt es Video-Überwachung in Bahnen und Bussen?

Unsere Bahnen und Busse sind mit Kameras ausgestattet. Die Videotechnik dient ausschließlich der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten. Tatsächlich sind Vandalismus und Auseinandersetzungen in unseren Fahrzeugen seit der Einführung der Kameras merklich zurückgegangen.

Dürfen die Mitschnitte zum Wiederfinden von verlorenen Sachen eingesetzt werden?

Nein. Aus technischen Gründen werden im Normalfall die Videos nach 24 Stunden gelöscht. Mitarbeiter der DVB haben keine Möglichkeit, die Videoaufnahmen einzusehen. Dieses Recht bleibt im Verdachtsfall der Polizei vorbehalten. Um Filmmaterial auszuwerten, muss also aus datenschutzrechtlichen Gründen ein Straftatverdacht vorliegen. Bei einem liegengelassenen Kleidungsstück oder Telefon darf keine Videoanalyse durchgeführt werden. Kommt es trotz der ausgewiesenen Videoüberwachung zu einem Diebstahl und wird dieser erst nach dem Verlassen der Bahn bemerkt, muss zuallererst die Polizei kontaktiert werden. Diese setzt sich anschließend mit uns in Verbindung, um die Aufnahmen zu sichern.

Kann das Fahrpersonal den Fahrgastraum permanent überwachen?

Nein. Unsere Fahrer können lediglich in kritischen Fällen elektronische Marker setzen, damit das Video längere Zeit gespeichert wird. So werden Indizien gegen potentielle Straftäter gesichert. Die Hauptaufgabe unseres Fahrpersonals besteht natürlich in der unfallfreien Beförderung der Fahrgäste. Die Monitore in den Fahrerkabinen unserer Bahnen schalten sich nur an den Haltestellen automatisch ein. Je nach Anzahl der im Fahrzeug verteilten Kameras wechselt das Bild. Die Monitore schalten sofort ab, wenn sich der Straßenbahnzug in Bewegung setzt und der Fahrer widmet sich wieder dem Verkehrsgeschehen.

Was bedeutet das kleine Schild in Bahn oder Bus rechts beim Fahrer?

Das ist unsere Kursnummer. Es dient dazu, die einzelnen Wagen einer Linie unterscheiden zu können. Damit wissen die Fahrer, welche Bahn sie auf der Straße übernehmen müssen. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn Fahrgäste auf der Suche nach Fundsachen oder für ein Kundenanliegen den Kurs angeben können.

Warum sind unsere Busse nicht mit Xenonscheinwerfer ausgestattet?

Im Linienbus sind Xenonscheinwerfer unüblich, da die öffentliche Straßenbeleuchtung bereits für eine gute Grundausleuchtung sorgt. Bei unseren H7-Leuchtmitteln verwenden wir Long Life-Qualität. Diese sind genauso zuverlässig wie Xenonscheinwerfer.

Warum wankt die Straßenbahn manchmal nach dem Stillstand?

Das Wanken kommt nur bei der ersten Stadtbahnwagengeneration vor. Beim Typ NGT 6 DD wird das Einstiegsniveau hydraulisch auf Höhe gehalten. Wenn der Sensor für diese Niveauregulierung den genauen Punkt nicht sofort findet, sucht die Regulierung einen Fixpunkt. Dann wankt es. Spätestens mit dem Losfahren endet die sanfte Schaukelei.

Warum werden für die Linien 62 keine Hängerzüge beschafft?

Bereits 2014 testeten wir einen 23 Meter langen Bus mit Anhänger der Firma Göppel. Fazit: Aufgrund des hohen Kraftstoffverbrauches ist dessen Einsatz im Stadtverkehr nicht wirtschaftlich. Im Test überzeugt haben hingegen die knapp 21 Meter langen Mercedes CapaCity-Busse. Diese befördern fast die gleiche Anzahl an Fahrgästen, verbrauchen aber deutlich weniger Diesel.

Wer spricht die Haltestellennamen in den Bahnen und Bussen?

In unseren Bahnen eine Frau, in den Bussen ein Mann. So viel ist bekannt.

Conny Grotsch  heißt die Dame, die unsere Bahnen zum Sprechen bringt. Bereits seit 1993 leiht sie ihre wohlklingende Stimme verschiedenen Verkehrsunternehmen in Deutschland und Österreich. Sie synchronisierte für die DEFA und hat ebenso Tonstudioerfahrungen für Hörspielproduktionen, Radiowerbung und als Untertextsprecherin beim MDR. Ihre eigentliche Passion ist aber das Schauspiel. Im Mittelsächsischen Theater Freiberg gehört sie zum festen Ensemble und übernimmt verschiedenste Rollen auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Die männlich-markant Stimme in unseren Bussen gehörte Hans-Dieter Leinhos, der leider am 3. August 2016 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Mit feinem Spott und derbem Witz stand Hans-Dieter Leinhos seit den 1970er Jahren im Geraer Kabarett auf der Bühne und sammelte als Synchronsprecher für DDR-Filme Erfahrungen. Noch heute hallt seine unverwechselbare Stimme durch unsere Busse.

Alle Ansagen nimmt die Deister Informationstechnik GmbH im thüringischen Gera in einem eigens dafür eingerichteten Tonstudio auf. Anschließend werden die Aufnahmen an unsere Gruppe Fahr- und Dienstplanung als MP3-Dateien gesandt und dann in die Datenbank des Fahrzeugdatenversorgungsprogrammes eingelesen. Nun kommt es darauf an, was für Texte wir bestellt haben. Für Standardsituationen wie immer wiederkehrende Umleitungen, längerfristige Baumaßnahmen oder Hinweistexte bestellen wir gleich Ansagen, welche in kompletten Sätzen eingesprochen wurden. Weiterhin gibt es eine Vielzahl von Einzelwörtern oder Wortgruppen als Textbausteine, welche wir dann mit unserem Datenversorgungsprogramm zu ganzen Sätzen zusammenstellen, sodass sich der gewünschte Text ergibt. Diesem können wir zusätzlich akustische Signale hinzufügen, welche ebenfalls als MP3-Dateien vorhanden sind. Als nächster Schritt werden nun die vorbereiteten Texte manuell den im Datenversorgungsprogramm vorhandenen Linienfahrwegen sowie den Haltestellen zugeordnet, an denen sie angesagt werden sollen. Diese Daten werden dann in regelmäßigen Abständen auf die Bordrechner der Fahrzeuge geladen. Übrigens: In den Loschwitzer Bergbahnen übernimmt Radiomoderator Rocco Reichel die Information der Fahrgäste.

Warum haben die Dispatcher-Fahrzeuge der DVB kein Blaulicht?

Die Nutzung des Blaulichtes wird im § 52 der Straßenverkehrszulassungsordnung geregelt. Öffentliche Verkehrsbetriebe dürfen mit Blaulicht zum Beispiel bei einem Oberleitungsschaden fahren, da in diesem Fall Gefahr für Leib, Leben und Gesundheit besteht. Unsere Dispatcher würden für diese Blaulichtfahrt eine spezielle Ausbildung benötigen und sind überwiegend in nicht lebensgefährlichen Situationen im Einsatz. Aufwand und Zeitgewinn ständen daher nicht im Verhältnis.

Haltestellenausstattung

Wie funktioniert ein Fahrkartenautomat?

Die 135 DVB-Fahrschein-Automaten an den Haltestellen und Bergstationen sind rund um die Uhr bedienbereit. Viele Fahrgäste erwerben hier täglich schnell und unkompliziert ihre Tickets. Im Kundenbarometer – einer bundesweiten Umfrage bei Fahrgästen von Verkehrsunternehmen und –verbünden – erhalten unsere „Blechmänner“ seit Jahren beste Werte.
Wohl wissend, dass noch nicht jeder auf Anhieb die drei Schritte bis zum Erhalt seiner Fahrkarte beherrscht, kann man an dieser Stelle alles einzeln und vor allem in Ruhe nachvollziehen:

Wählen

 

Wählen Für Fahrten innerhalb der Tarifzone Dresden direkt über die Tasten 1 bis 9 zum Normalpreis (rot) oder zum ermäßigten Preis (grün). Für Fahrten nach Zielen im VVO-Verbundraum (in hellblauen Informationsfeld) gilt dies analog.

Bezahlen

 

Bitte den angezeigten Fahrpreis mit Banknoten oder Münzen oder Geldkarten mit geladenem Chip bezahlen.

Entnehmen

 

Danach Fahrausweis und ggf. Wechselgeld entnehmen.

Korrektur

 

Falsche Eingabe beim Wählen vor dem Bezahlen mit der Korrekturtaste löschen.

Mehrere Fahrausweise

Zwischen dem Wählen eines Tickets jeweils die gelbe Additionstaste drücken und erst danach Gesamtpreis lt. Anzeige bezahlen.

Vergessen Sie bitte nicht, die an den Haltestellen und an den Bergbahnstationen erworbenen Fahrkarten in den Straßenbahnen und Bussen unmittelbar nach dem Einsteigen und an den Bahnsteigen der Bergbahnen und Eisenbahn vor dem Einsteigen zu entwerten.

Hier finden Sie, wie unser neuer Ticketautomat funktioniert.

Wer ist für die Beräumung der Haltestellen im Winter zuständig?

Der Winterdienst im Bereich der Haltestellen ist durch die sogenannte „Winterdienst-Anliegersatzung“ der Landeshauptstadt Dresden geregelt. Wir als Dresdner Verkehrsbetriebe sind gemäß dieser Satzung ausschließlich für die Haltestelleninseln, die in der Regel zwischen den Fahrbahnen des Autoverkehrs liegen, winterdienstpflichtig. Andere Warteflächen, die sich im Bereich eines öffentlichen Gehweges befinden, sind durch den jeweiligen Anlieger winterdienstlich zu betreuen. Dazu gehört unter anderem das Beräumen und Abstumpfen der Gehwege auf einer Breite von 1,50 Metern, bedarfsweise auch breiter, einschließlich der Schaffung erforderlicher Durchgänge zum Bordsteinrand.

Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass Grundstückseigentümer ihren Pflichten nicht oder nur unzureichend nachkommen, obwohl Verstöße gegen die Winterdienst-Anliegersatzung als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können. In diesen Fällen bemühen wir uns trotzdem, sobald es zeitlich und personell durchführbar ist, mit unseren eigenen Winterdiensteinsatzkräften Abhilfe zu schaffen. Dennoch ist es uns nicht möglich, alle circa 1.500 Haltestellen allein zu beräumen. Unser Hauptaugenmerk müssen wir im Winterdienst auf die Befahrbarkeit unserer rund 295 Kilometer Gleise und 650 Weichen legen, damit wir Sie auch unter widrigen Bedingungen sicher ans Ziel bringen können.

TIPP: Die Haltestellen, bei denen die DVB für die Beräumung zuständig ist, sind durch einen Aushang, auf dem die jeweils beauftragte Firma ersichtlich ist, zu erkennen. Falls kein Aushang vorhanden ist, ist der jeweilige Anlieger zuständig. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte direkt an die Landeshauptstadt Dresden. Die Satzung finden Sie auf www.dresden.de/winterdienst.

Zu welchem Zweck werden Doppelhaltestellen eingerichtet? Wo halten die Fahrzeuge und was ist zu beachten?

An sogenannten Doppelhaltestellen dürfen zwei Fahrzeuge gleichzeitig halten, einen  Fahrgastwechsel durchführen und im Anschluss die Haltestelle unmittelbar hintereinander verlassen.

Doppelhaltestellen ermöglichen das planmäßige und zufällige Umsteigen, erhöhen aber darüber hinaus an Knotenpunkten mit Lichtzeichenanlagen auch die Durchlassfähigkeit für die öffentlichen Verkehrsmittel. Das zuerst eintreffende Verkehrsmittel hält im vorderen Bereich, das zweite Verkehrsmittel im hinteren Bereich der Doppelhaltestelle. Kann das hintere Verkehrsmittel nicht zusammen mit dem vorderen Verkehrsmittel abfahren, ist der Fahrer angehalten, auf ankommende Fahrgäste zu achten und diese noch einsteigen zu lassen. Hält der Zug im vorderen Bereich der  Haltestelle nochmals an, ist auch hier das Einsteigen möglich. Trotzdem kann es aufgrund der genannten Besonderheiten beim Fahrgast zu Irritationen führen, wenn er nicht weiß, wo genau „seine Bahn“ oder „sein Bus“ hält.

TIPP: Wir empfehlen, das Anhalten des gewünschten Verkehrsmittels in der Mitte der Doppelhaltestelle abzuwarten und sich an der „Dynamischen Fahrgastinformation“ hinsichtlich der Reihenfolge der  ankommenden Fahrzeuge zu orientieren, sofern die Haltestelle damit ausgestattet ist.

Wann wird „meine Haltestelle“ mit einer modernen Fahrgastinformations-Anzeige ausgestattet?

Die Fahrgastinformationsanzeigen an unseren Haltestellen zeigen in Echtzeit an, wann das nächste Verkehrsmittel einer Linie ankommt. Im Falle von Störungen oder Baumaßnahmen werden außerdem kurze Informationen als Lauftext angezeigt.

Unser langfristiges Ziel ist es, möglichst jede Haltestelle mit einer solchen „Dynamischen Fahrgastinformationsanzeige“ – kurz DFI – auszurüsten. Die Priorität liegt dabei bei unserem Straßenbahnnetz. Zum einen fahren fast 70 Prozent unserer Fahrgäste mit den Straßenbahnlinien. Zum anderen wirken sich infolge des vorhandenen „starren“ Fahrweges Verkehrsstörungen oft empfindlicher aus als im Busbetrieb. Entsprechend wichtiger sind hier genaue Kundeninformationen.

Ein weiterer Punkt ist, dass für fast alle Verkehrsanlagen im Straßenbahnnetz die Verantwortung in unseren Händen liegt. Dadurch besteht für uns, anders als beim Busbetrieb, eine längere Investitionssicherheit. Außerdem liegen bereits entlang fast aller Straßenbahntrassen die notwendigen Datenkabel zur Versorgung der DFIs mit Echtzeitinfos an. Dies macht es ungleich preiswerter eine Straßenbahnhaltestelle mit Fahrgastinformationsanzeigen auszurüsten, als eine abgelegene Bushaltestelle. Die Verantwortung für Bushaltestellen liegt hingegen beim Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden. Die vorbereitenden Arbeiten für die DFI-Ausrüstung einer Haltestelle sind demnach durch den städtischen Haushalt zu decken.

Die Hauptkosten für die Ausrüstung einer Haltestelle mit Dynamischen Fahrgastinformationsanzeige fallen durch die notwendigen Tiefbauarbeiten zur Kabelverlegung an. Aus diesem Grund sind wir bemüht, diese Arbeiten möglichst in ohnehin anstehenden Straßensanierungsarbeiten oder ähnlichem mit einzuordnen. Aus diesem Grund verfügt beispielsweise die wichtige Haltestelle Tharandter Straße noch nicht über die entsprechende Anzeige, da ohnehin eine Umgestaltung der Haltestellenanlage seitens der Stadt geplant ist.

Wann wurden die ersten elektronischen Anzeigetafeln ─ wie das Modell auf dem Fetscherplatz ─ aufgestellt und wieviel Prozent aller Haltestellen sind mit Anzeigetafeln (alt und neu) ausgestattet?

Die Anzeigetafeln der ersten Generation, wie sie beispielsweise auf dem Fetscherplatz stehen, wurden in den Jahren 1998 bis 2001 installiert. Derzeit existieren noch 38 Stück dieses Typs, welche jedoch im kommenden Jahr durch neue LED-Anzeiger ersetzt werden sollen. Insgesamt sind aktuell 363 Haltestellensteige mit einer elektronischen Anzeigetafel ausgestattet. Zirka 63 % aller Einsteiger werden so bereits mit dynamischen Abfahrtsinformationen versorgt.

Wozu dienen die Platten zwischen Fahrdraht und Brücke bei Straßenbahnen, wie zum Beispiel unter der Brücke an der Haltestelle Hauptbahnhof?

Diese Platten nennen sich Brückenschutz. Sie werden zwischen der Oberleitung der Straßenbahn und der überquerenden Eisenbahnbrücke verbaut, damit sich im Havariefall kein Straßenbahnstrom in die elektrischen Leitungen der Eisenbahn verirrt. Gerade Signalanlagen der schweren Bahn werden oft noch mit Gleichstrom betrieben. Genau wie unsere leichte (Straßen-)Bahn. Zusätzliche Signalstörungen bei der Eisenbahn werden so vermieden.

Verhalten in Fahrzeugen und an Haltestellen 

Darf in Bahn und Bus gegessen und getrunken werden?

Grundsätzlich nicht. Zu groß ist die Geruchsbelästigung für andere Fahrgäste und die Gefahr, dass bei einer Bremsung das Essen oder das Getränk aus der Hand fällt und die Kleidung anderer Fahrgäste oder das Fahrzeuginnere verunreinigt. Noch unangenehmer wirkt sich das Verschütten von Heißgetränken, wie zum Beispiel Kaffee, aus. Dann können sogar Verbrühungen entstehen, die wir unseren Fahrgästen natürlich ersparen wollen. Bei einem kleinen Schluck Wasser aus einer verschließbaren Plastikflasche wird an heißen Tagen aber wohl kein Fahrer etwas sagen. Dieser hat nämlich das Hausrecht im Fahrzeug.

Wann betätige ich den Haltewunschtaster?

Gern halten unsere Bahnen und Busse an der Haltestelle, an der Sie aussteigen möchten. Wir müssen es nur rechtzeitig wissen.

Bitte zeigen Sie Ihren Haltewunsch in der Mitte zwischen zwei Haltestellen an. Nicht unmittelbar nach der Abfahrt und nicht erst, wenn der Bus oder die Bahn „Ihre“ Haltestelle bereits erreicht hat. Denn unser Fahrpersonal darf an den Haltestellen durchfahren, wenn kein Haltewunsch betätigt wurde und kein Fahrgast im Haltebereich zu erkennen ist. So sparen wir Energie und wertvolle Sekunden und können eventuelle kleinere Verspätungen wieder abbauen. Überprüfen Sie bitte anhand der Bildschirme im Fahrgastraum, ob Ihr Haltewunsch registriert wurde. Nach dem Drücken der entsprechenden Taste erscheint der Schriftzug „Wagen hält“. Nicht zu verwechseln ist der Haltewunschtaster mit der Sprechanlage. Über diese können sich Fahrgäste im Notfall mit dem Fahrer in Verbindung setzen. Teilweise befinden sich an einer Griffstange nun drei Taster: Ganz oben der Haltewunsch, in der Mitte der Sprechtaster und ganz unten der Rollstuhltaster. Letzterer verhindert das automatische Schließen der Fahrzeugtür. Bitte achten Sie darauf, dass Sie oder Ihre Kinder nur die Taster drücken, welche Sie auch wirklich brauchen. Denn unnötige Kontaktaufnahmen über die Sprechanlage mit dem Fahrer, versetzen diesen in Alarmbereitschaft. Er muss immer davon ausgehen, dass sich im Fahrgastraum etwas Außergewöhnliches ereignet. Einen triftigen Grund für die Nutzung der Sprechanlage haben beispielsweise Fahrgäste, die auf die ausklappbare Rampe an den noch nicht modernisierten Haltestellen im Dresdner Netz angewiesen sind. Durch die Beachtung dieser kleinen, aber feinen Verhaltensweisen, rollen Sie und unser Fahrpersonal entspannt und pünktlich durch den Verkehr.

Was gilt es zu beachten, wenn man mit Kindern unterwegs ist?

Mit Kindern werden alltägliche Dinge, gewohnte Abläufe auf einmal neu und anders, auch der Alltag mit Bahn und Bus. Bitte beachten Sie dazu unsere Tipps und Antworten auf unserer Seite: Entdecken - Unterwegs mit Kindern.


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